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(16.12.2010) Cemil Sahinöz im Gespräch mit Xtranews: der Islam ist eine friedliche Religion

Cemil Sahinöz im Gespräch mit Xtranews: der Islam ist eine friedliche Religion

…..„Der Mensch mag das nicht, was er nicht kennt.”  …Ali, der vierte Khalif und Schwager des Propheten Muhammed

Gespräch mit Cemil Sahinöz, Soziologe und Islamwissenschaftler

Cemil Sahinöz, ein ausgewiesener Kenner und Experte auf dem Gebiet Integration und Islam sieht die Integration in Deutschland als nicht gescheitert an. “Wenn wir mit Integration das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen meinen, bin ich der Meinung, dass auf dem Gebiet einiges erreicht wurde. Allerdings wurden einige politische Ziele bisher nicht erreicht”, meint Cemil Sahinöz. Für ihn sind daher auf dem Gebiet der Integrationspolitik die Schwerpunkte Bildung, Erziehung und interkulturelle Begegnungen verschiedenster Art, von großer Bedeutung.

Bildung ist in den Ausführungen des türkischstämmigen und 1981 in Halle/Westfalen geborenen Sahinöz einer der Schlüssel zum Erfolg auf dem Themenfeld der Integrationspolitik.

“Viele hier lebende Türken investieren immer noch zu viel in ihre Heimat, finanziell wie auch ideell. Hier sollte ein Paradigmenwechsel stattfinden, zumal viele türkische Menschen bereits in der 3., manchmal sogar 4., Generation in Deutschland leben”, appelliert Cemil Sahinöz an die vielen türkischstämmigen MitbürgerInnen in Deutschland. Es erscheint ihm daher auch hierbei sehr wichtig, dass die Eltern in die Schul-und Weiterbildung ihrer Kinder hier investieren, um ihnen damit zu gewährleisten, an der Gesellschaft teilzuhaben. “Teilhabe an der gesamten Gesellschaft geht nur mit entsprechender Bildung”, sagt er folgerichtig.

Die derzeitige Debatte um die richtige Integrationspolitik war ein weiterer Punkt unseres Gespräches. “Natürlich hat Thilo Sarrazin mit seinen Veröffentlichungen eine richtige und wichtige Debatte angestossen. Doch sein Populismus war ohne reine Absichten”, so Cemil Sahinöz. So sei aber bis jetzt noch nichts wirklich positives aus dieser von Sarrazin verursachten Debatte entstanden. Hier wünscht sich Sahinöz weitergehende Diskussionen und politische Debatten.

Im weiteren Verlauf sprachen wir auch über die Befindlichkeiten von Menschen aus der Türkei, von hier geborenen türkisch Stämmigen und von Moslems allgemein. Cemil Sahinöz hob hevor, dass gerade die so genannten “deutschen Tugenden” wie Fleiß, Disziplin oder Pünktlichkeit große Anerkennung bei vielen MigrantenInnen aus islamisch geprägten Ländern findet. Nicht so gut weg kommen die Deutschen bei dem Punkt “Nachbarschaftskultur”. Dort wird oftmals nicht verstanden, das viele BürgerInnen lieber unter sich bleiben wollen und die Nähe zu anderen Menschen, Nachbarn, meiden. Das dies gerade in der Türkei eine ganz andere Tradition hat, ist bekannt. Gerade die Gastfreundlichkeit der türkischen Menschen wird immer wieder besonders, und vollkommen zu recht, hervorgehoben.

Auf die Frage, warum viele Deutsche Angst vor dem Islam haben, meint Sahinöz: ” Es ist die Fremdartigkeit, die den Menschen Angst macht. Hier muss wesentlich mehr, auch von muslimischer Seite, getan werden um solche Berührungsängste abzubauen. Ein jährlicher “Tag der offenen Moschee” reicht da nicht.” So begrüßt Sahinöz auch die neuerdings mögliche universitäre Ausbildung von Imame in Deutschland, wie es derzeit u.a. in Münster angeboten wird. Er betont, dass ein Imamstudium in Deutschland letztlich auch der hier lebenden moslemischen Jugend zugute käme, da sich ein solches Studium eben auch daran orientiert, dass die Muslime in Deutschland leben und deren Anliegen und Probleme also auch von daher beleuchtet werden. Cemil Sahinöz plädiert auch für einen islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen.

Angst vor dem Islam in Deutschland muss niemand haben, sagt Cemil Sahinöz und belegt dies mit einem Zitat von Ali, dem Schwager des Propheten Muhammed, welches zu Beginn der Artikels steht. Der Sinn dieses Zitates gilt für vieles im Leben, eben auch für das Zusammenleben von Menschen verschiedenster Herkunft und Religionszugehörigkeiten.

Zum Schluss des Gespräches sagt Cemil Sahinöz: “Der Islam ist, wie jede große Weltreligion, eine friedliche Religion!”

*Der Autor Cemil Şahinöz (Dipl. Soziologe; Doktorand der Theologie, Religionswissenschaft und Philosophie; geboren 1981) ist Gründer und Chefredakteur der Zeitschrift “Ayasofya”. Er hat verschiedene Bücher übersetzt und verfasst.

 

Detlef Obens, Xtranews, 16.12.2010

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(15.10.2010) Ayasofya Nr.33 ist erschienen

 

DIE NEUE “AYASOFYA” IST DA!

Die interkulturelle, unabhängige Zeitschrift für Wissenschaft, Integration und Religion erscheint alle 3 Monate und kostet nur 2 Euro.

Ayasofya Nr.33 enthält u.a.:

– Zwischen Futuwwa und Pop-Kultur (Sulaiman Wilms)
– Gegen die Muslime (Abu Bakr Rieger)
– Tarik aus dem Netz (Kübra Yücel)
– Zu Superman-Imamen und Bacherlor-Imamen (Yilmaz Bulut)
– Türkei in der EU (Michael Sendker)
– Die juristische Auslegung von Gesetzestexten und dem Koran (Selma Öztürk)
– Generation „Feyizbook“ (Fatma Yüksel)
– Islamische Seelsorge (Ahmed Aries)
– Von notleidenden Banken und Finanzlöchern (Cemil Yildirim)
– Sarrazin, der Sozialdarwinist (Cemil Sahinöz)

und Türkisch:

– Mustafa Yildizdogan ile cok özel röportaj!!!!
– Yerken Dikkat (Songül Sahinöz)
– Bütün zorluklara ragmen Avrupanin geleceginden ümitliyim (Ahmed Akgündüz)
– Cile (Selma Öztürk)
– Michael Jackson ve kaliforniya Sendromu (Nevzat Tarhan)
– Yolunu sasiran sadece kuslarmi (Berrin Göncü-Isikoglu)

Die Zeitschrift ist auf Türkisch und Deutsch.

Zum Bestellen:
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Das Ayasofya Jahresabonnement jetzt zum Vorteilspreis mit gratis Buch:
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(21.08.2010) „Fasten ist Ölwechsel für den Körper“

haber (175)

Westfalen Blatt, 21.08.2010

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(19.08.2010) „Leben und Arbeiten mit türkischen und muslimischen Familien“ Neues Buch von Cemil Sahinöz

Wir leben in einer multi- und interkulturellen Gesellschaft, in der verschiedene Kulturen aufeinander treffen. Der Zugang zu den verschiedenen Kulturen ist für Außenstehende nicht nur aus Sprachgründen oft schwierig – und vor allem – auch aus kulturellen Gründen. Das Wissen und Erkennen von bestimmten kulturellen und religiösen Mustern erleichtert diesen Zugang. Diesem Ziel widmet sich dieses Buch, in dem die türkische und muslimische Kultur den Lesern näher gebracht wird.

Zum Bestellen:

http://lesen24.com/product_info.php?pName=leben-und-arbeiten-mit-t%FCrkischen-und-muslimischen-familien

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(19.08.2010) Dogruluk

Doğruluk

´Emrolunduğun gibi dosdoğru ol´

(Hûd, 112)

Konuya üç kıssa hisse ile başlayalım:

1.

Rivayete göre, Ebu’d-Derda ile Resulullah (asm) arasında şöyle bir konuşma geçer:
– Ebu’d-Derda: Yâ Resulallah! Mümin hırsızlık yapar mı?
– Resulullah (asm): Evet bazen olabilir.
– Ebu’d-Derda: Peki, mümin zina edebilir mi?
– Resulullah (asm): Ebu’d-Derda hoşlanmazsa de “Evet!”.
– Ebu’d-Derda: Peki, mümin yalan söyler mi?
– Resulullah (asm): Yalanı ancak iman etmeyen kimse uydurur.” (Kenzu’l-Ummal, h No: 8994)

2.

Bir gün kendisine çeşitli sorular soruldu, ardından da bir mümin yalan söyleyebilir mi diye sordular. Sevgili Peygamberimiz, oturduğu yerden şöyle biraz doğruldular ve hiddetle “Müslüman asla yalan söylemez! Müslüman asla yalan söylemez” diye onlarca kez tekrar ettiler. Sahâbe-i Kirâm “Keşke bu soruyu sormasaydık. Hz. Peygamber’i çok üzdük.” diye pişmanlıklarını ifade ettiler.

3.

Bundan 100 yıl önce Bediüzzaman Said Nursiye soruyorlar:

Sual: Her şeyden evvel bize lâzım olan nedir?

Cevap: Doğruluk.

Sual: Daha?

Cevap: Yalan söylememek.

Sual: Sonra?

Cevap: Sıdk, ihlâs, sadakat, sebat, tesanüt.

Sual: Yalnız? (bunlar mı?)

Cevap: Evet!

*

Bir insan, herkes üzerine gelsede doğruyu söylemeye devam etmelidir. Çünkü inandığı doğrudan makam, mevki ve insan sevgisi için dönmemeli. Madem doğruya ´doğru´ olarak inandı, o zaman o doğruyu haykırabilmeli.

Çünkü doğru her zaman doğrudur…

Birilerine güzel gözükmek için doğruyu gizlemek ahlaksızlıktır. Nitekim Almanya´da bir çok sözde ´İslam Dini´-uzmanlarının yaptıkları bundan ibaret.

Bir-iki sure bilen ve kendini ´müslüman´ olarak nitelendiren bir çok uzaktan kumandalı şahıslar İslamı temsil etmeye kalkışıyorlar. Ama doğruluktan bi´haberler.

 

Elbette Said Nursi´nin ´Her zaman doğruyu söyle. Ama her doğruyu her yerde söyleme. Yanlış anlaşılabilinir´ ve Voltaire´nin ´Her söylediğin, doğru olsun. Ama doğru olan herşeyide her yerde söyleme´ sözlerinden çıkan kaide geçerlidir.

Ama bu medya maymunlarının yaptıklarının bu kaideyle uzaktan yakından alakası yok. Bunların yaptıkları, doğruyu gizleyip, yerine başka birşey koymak. Sebep? Sadece şirin gözükebilmek için. Yani İslam dinini kendi kafalarına göre değiştirip, asıl doğruları gizlemektir bunlar dertleri.

Halbuki bu şekilde yalakalık yapanlar her zaman kaybetmiştir. Kazananlar hep doğruyu haykıranlar olmuştur. Buna tarih şahit.

Mesela Ebu Bekir… Bu doğruluğu nedeniyle ulaştığı makama sahip oldu. Sırf doğruluğu nedeniyle Sıddık oldu.

Mesela Said Nursi… Yine bu doğruluk nedeniyle hayatı boyunca süründürüldü. Hiç bir kere mahkum edilmemesine rağmen yaklaşık 30 senelik ömrü hapishanelerde ve sürgünlerde geçti.

Ama tarih boyunca doğru söyleyenler sonunda kazandılar. Yalakalık için yalan söyleyip, gerçeği gizleyenler öldükleri gün unutuldular.

En komik olanlar, bir yerlere varabilmek için yalakalık veya takiyyecilik yapanlar. İnsan türünün en zavallılara bunlardır aslında. Çünkü inandıkları şeyi savunmaktan korkuyorlar. Demek ki inandıkları şey – her neyse – kendilerine dahi güven vermiyor. Böyle birşey nasıl ´doğru´ olabilir…

Halbuki birşeyin ´dogruluğuna´ inanan kişi, sapa sağlam o doğrunun arkasında durmalı. Yunus Emre der ki: ´Cümleler doğrudur, sen doğru ise, doğruluk yoktur, sen eğri isen.´ Yani öncelikle kendimiz ´doğru´ ve hakikatperver olmamız gerekiyor… Kendimiz Hz. Mevlana´nın dediği gibi ´Ya göründüğün gibi ol, yada olduğun gibi görün´meliyiz.

Bu nedenle İslamiyet sadece namaz kılmak, ibadet etmek değil. İslamiyet, insan olma kabiliyetidir. Ahlaklı, doğru ve dürüst olmaktır. Said Nursi der ki: ´İman, insanı insan eder, belki sultan eder.´ Eğer bizdeki iman, bizi doğru ve ahlaklı bir insan yapmıyorsa, orada bir sakatlık vardır demektir.

Yine Yunus Emre der ki: ´Bir kez gönül kırdıysan, kıldığın namaz, namaz değil.´

İmam Nebeviye göre dua´da da doğruluk çok önemli. Duadaki samimiyet için doğruluk gerekir. Yani şehadet isteyen tatil köyünde kısa donla gezmemeli. Şehitlik isteyipte, dünyaya bağlanmak, adeta gemiyi limana bağlamaktır. Allah´tan ahireti isteyen, dünyaya binalar dikiyorsa, duadaki doğruluğa erişememistir.

 

Hani Peygamberimiz (sav.) diyor ya: ´Ümmetimden hakikaten müflis, kıyâmet gününde namaz, oruç ve zekâtla gelecek olan kimsedir. Ama şuna sövmüş, buna zina iftirasında bulunmuş; şunun malını yemiş; bunun kanını dökmüş, diğerini de dövmüş olarak gelecek. Ve buna hasenâtından, şuna hasenâtından verilecektir. Şâyet dâvası görülmeden hasenâtı biterse, onların günahlarından alınarak bunun üzerine yüklenecek, sonra cehenneme atılacaktır.´ (Müslim – 2581). Hatta bir başka hadisde Peygamber Efendimiz (sav.) bazı namaz kılanları tavuğun yem yediği gibi süratle namaz kıldıklarını söylüyor.

Demek ki mesele papağan gibi Kuran okumak veya antreman yapar gibi namaz kılmakta değil. Sadece şekilcilik değil önemli olan. Mesele, insan olabilmek. Kıldığımız namazlar, tuttuğumuz oruçlar bizi ´Sıddık´yapmalı. İslamiyet bu olsa gerek.

http://www.moralhaber.net/makale/dogruluk/

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(18.08.2010) „Patient oder Kunde?“ Neues Buch von Cemil Sahinöz

Patient oder Kunde?

Krankenhäuser sind nicht mehr traditionell nur „Krankenhäuser“. Kundenorientierung und Wettbewerb haben sich in die Krankenhäuser eingeschlichen, so dass neue Konzepte entworfen werden, um die Professionalisierung zu bewerkstelligen. Fraglich bei diesen Konzepten ist, ob der „Patient“ noch immer Patient ist, oder schon als „Kunde“ gilt.

Um dieser Fragestellung nachzugehen und diesen Wandel in den Krankenhäusern darzustellen, werden in dieser soziologischen und empirischen Arbeit Managementkonzepte erforscht.

Zum Bestellen:

http://lesen24.com/product_info.php?pName=patient-oder-kunde&cName=deutsche-b%FCcher-cemil-sahin%F6z

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(06.08.2010) Her köye bir deli lazım

Her köye bir deli lazım

Modernitenin bir özelliğide ´ayrımcılık´ yapması.

Faşistlik derecesinde olmasada, modern dünyada insanlar gruplara ayrılır: gençler, yaşlılar, hastalar, zenginler, fakirler, deliler, sakatlak vs. vs.

Herkes belli kriterlere göre ´insan gruplarına´ göre ayrılırlar. Ve bu ayrılık mekan sahasınıda kapsar.

Örnegin yaşlılar…

Özellikle Avrupa´da huzur evleri çok yaygın. Emekli yaşına geldikten sonra, kendisine bakamayacak hale gelen yaşlılar huzur evlerine yerleştirilirler. Bu gayet normal karşılanır. Aslında bu insanlara bakabilecek bir aileleri olsa dahi, gelenek haline gelmiştir. Yaşlılar huzur evinde yaşarlar.

Bizim kültürümüze göre huzur evleri ve ebeveynleri böyle ´beton binalara´ yerleştirmek, utanç verici bir durumdur.

Anne-Babaya öz evlatları bakar. Olmaz ise diğer akrabaları. Hadi oda olmadı, komşular. Ve bu daire bu şekilde devam eder. Belki en son dairede – ki oraya varmak aslında imkansız – devlet o görevi ele alır.

Yaşlıları huzur evine yerleştirmek ile, onları bir nevi hayattan uzaklaştırmış olunuyor. Hayatın içinde değil, hayatın dışında kalmış oluyorlar.

Nitekim gurbetçiler, Avrupa´da emekli olduktan sonra senenin yarısını Avrupa´da, yarısını Türkiye´de geçiriyorlar.

Çünkü Avrupa´da ne yapacaklarını bilmiyorlar. Yaşlılar hayattan dışlandığı için, ya kahveye yada camiye gidiyorlar. Başka alternatifleri yok.

Senenin sadece yarısını bir ülkede, yarısını diğer ülkede geçirmelerinin nedeni ise, Avrupa yasaları. Avrupa´nın bir çok ülkesinde, 6 aydan fazla yurt dışında bulunan birisinin oturumu otomatikman iptal ediliyor.

Deliler içinde aynısı ge.erli…

Eskiden her köyün bir delisi olurdu.

Bu gayet normaldi. Bu ´deli´ diğer insanlar ile hiç ayırt edilmeden onlarla beraber, onların içinde yaşardı. ´Normal insan´dı yani – ki zaten öyle.

´Deli´ diye terapiden terapiye, hastaneden hastaneye götürülmezdi.

Ama modern çağ ´deli´leride ayırdı.

Artık deliler toplumun içinde değiller. Onlarda dışındalar.

Onlarda ´anormal´ olarak kabul ediliyorlar.

Onlara, farklıymış gibi davranılıyor…

Halbuki insanları belli sıfatlar nedeniyle toplumdan ayırmanın hiç bir faydası yok. Özel bir durum olarak görülmediği vakitte, hiç bir şey ´anormal´ değildir. Zaten ´normal´ nedir ki? Çoğunluğun ittifak ettiği bir şey ´normal´ mi? ´Normal´in kaideleri ve sınırları ne?

Normal olan tek şey, güneşin her sabah doğup batması. Gerisi her kültürde farklıdır. Bir kültür için ´normal´ olan birşey, diğer bir kültür için ´anormal´ olabilir. Büyük bir saygısızlık olarak görülen bir davranış, başka bir anlayışa göre gayet ´normal´ olabilir.

Bu toplumsal yaşamın ayrımcılığı insanı modern sorun ve sorulara itti.

Çünkü bu şekil ayrımcılık ile farklı problemler başladı:

Bir ´deli´ daha önce ´problem´ değildi.

Bir yaşlı daha önce ´yük´ değildi.

Ayırdığımız için bu sorunlar ortaya çıktı.

Ama ütopyaya düşmeyelim, birleştirmek içinde çok geç….

Cemil Şahinöz, Ikinci Vatan, 06.08.2010
http://www.ikincivatan.eu/her-koye-bir-deli-lazim-makale,338.html

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(29.07.2010) Camileri bilardo salonuna çevirmek

Camileri bilardo salonuna çevirmek

Boş camileri doldurabilmek için hizmetkar ve fedakar insanlar günlerini, gecelerini veriyorlar. Dışı güzel, içi boş olan mescitleri gençlerle doldurmaya çalışıyorlar.

Bazende çaresizce her yönteme sarılıyorlar…

Yeterki gençler camiye gelsin diye, Avrupa´da son 10 yılın modası bilardo masaları, futbol takımları kurmak, langırt, futbol maçlarını gösteren şifreli kanallar ve masa tenisi.

Bu beş ´fenomenden´ en az üçünü her camide bulmak mümkün.

Maksat?

Camilere gençleri çekebilmek.

Peki maksat yerini buluyormu?

Hayır.

Bu durumu anlayabilmek icin piskolojik bir analiz yapmamız gerekiyor.

Soru şöyle: Bu yöntemlere neden başvuruluyor?

Cevap: Çünkü camiye gelmeyen gençler, başka mekanlarda en çok bunlardan etkileniyor.

Yani mantık şöyle:

Madem gençlerimiz bilardo oynamayı seviyorlar, gelsinler camide oynasınlar.
Madem gençlerimiz futbol takımlarına yazılıyorlar, gelsinler caminin futbol takımına girsinler.
Madem gençlerimiz langırt oynamayı seviyorlar, gelsinler camide oynasınlar.
Madem gençlerimiz futbol maçlarını izlemeyi seviyorlar, gelsinler camide izlesinler.
Madem gençlerimiz masa tenisi oynamayı seviyorlar, gelsinler camide oynasınlar.

Düz aristo mantığıyla bu doğru bir yöntem.

Fakat, amma velakin…

Aristo mantığı heryerde geçerli değil.

Hele hele sosyoloji ve piskolojide hiç geçerli değil.

Çünkü gençlere bu yöntemleri sunmak ile, bir alternatif sunulmuş olunmuyor. Gençleri camiye bağlayabilmek için gerçek manada ve ciddi alternatifler sunulmalı. Diğer mekanların aynısını yapmak alternatif değil!

Size bir misal: Bilardo salonuna bir mescit yapılsa, siz artik camiye değilde, cuma namazı için bilardo salonuna gidermisiniz?!

Yani, aynı bir oyunu farklı mekanlarda oynayabilmek, sadece genç için bir mekan alternatifidir. Bazen oraya gider, bazen buraya. Hiç bir şey değişmez.

Nitekimde cami yönetimleri bu vahim neticeyi daha yeni anlamaya başladılar. Bunların çare olmadığını daha yeni fark etmeye başladılar.

Demek ki gençlere, diğer mekanlarda olmayan bir şey sunulmalı.

Başka hiç bir yerde alamayacağı bir şey sunulmalı.

Başka hiç bir yerde bulamayacağı bir huzur sunulmalı.

Bir bilardo masası alınacağına, keşke gençlerin dilinden anlayan, onlarla gülen, onlarla ağlayan elemanlar yetiştirilse.

… yada keşke imamlarımız Avrupa´da yaşayan gençlerin problemlerini biraz daha benimseyebilseler.

… keşke imamlarımız görevlerinin namaz kıldırmak olduğunu değilde, bir topluma liderlik yapabilmek olduğunu benimseyip, gençlere yeri geldiğinde bir ağabey, yeri geldiğindede bir destekci olabilseler.

… keşke camilerimizde sadece namaz kılınmasa. Adı gereği, yani ´toplayan, birleştiren, cem ettiren´ manasında olan camiilerimiz, isimlerine layık olarak gençleri, onların anladığı bir dil ile kucaklayabilseler.

Keşkeler, keşkeler…

Bunları yapan ve gençlerle dolup taşan camiler ve imamlar elbette var. Bu camilerin en büyük görevi, projelerini diğer derneklerle paylaşmakır.

Cemil Sahinöz, Moral Haber, 29.07.2010
http://www.moralhaber.net/makale/camileri-bilardo-salonuna-cevirmek/

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(26.07.2010) İslamın reforma veya aydınlanmaya ihtiyacı yok

İslamın reforma veya aydınlanmaya ihtiyacı yok

Son yıllarda Avrupa´da müslümanlar arasında ´reform´ hareketleri çoğaldı.

´Radikal Reformlar lazım´, ´Avrupa İslamı lazım´, ´Ilımli İslam´, ´İslam aydınlansın´ diyen sesler yükselmekte.

Bizim bazı garib insanlarımızda reform ve aydınlanmanın ne manaya geldiğini bilmedikleri için, güzel bir şey zannedip, bir takım insanların gözlerine girebilmek için, hemen bu trene ve modaya atlayıp, `Bak bak, bizim cemaat aydınlanmış bir cemaat´ veya ´İslam´daki reform hareketi bizim cemaatimiz´ demeye başladılar…

Özellikle tehlike gençlikte.

Çünkü gençler babalarının ´dinlerinden´ bıkmış durumundalar. Bu durum kimsenin hoşuna gitmesede, böyledir. Bunun ispatı boş kalan camiler ve diğer dini temsil eden mekanlar.

Zaten gençlerin çoğu bu mekanlarda konuşulan dilden anlamıyorlar. Dil derken, sadece ağız ile konuşulan dili kast etmiyorum. Daha çok kültürel dili göz önünde bulunduruyorum.

Yani açıkcası, bu mekanlarda konuşulan dertler, sıkıntılar Almanya´da yaşayan gençlerin umurunda dahi değil.

Bu nedenle bu gençler aç!!

Açlıklarını giderebilmek için, maalesef farklı akımlara kayma ihtimali var.

En büyük tehlike reform ve aydınlanma hareketleri. Çünkü gençler bu hareketlere, ´işte bunlar bizi anlıyor´ gözüyle bakıyorlar.

Halbuki İslam dininin reform olmaya veya aydınlanmaya zerre kadar ihtiyacı yok.

Hristiyanlık tarihinde Calvinist ve Luther akımlarını ortaya çıkaran ve sonuncunda bu dini reform ettiren sebeplerin hiç biri İslam dininde yok.

Bazı dengesizlerin ´İslam dinide reform edilmeli, Aydınlık Çağını yaşamalı´ sözleri sadece bir bilgisizlikten ibaret.

Çünkü İslam´da bir reform olsa, tamamen içi boş bir din ortaya çıkar. İbadetsiz, amelsiz bir din ortaya çıkar.

Hristiyanlıkta zaten amel yok. Reform yapınca, ortada değişen bir şey yok.

Ama İslam´da reform yaptığınız zaman, dinin temel unsurları yok olmuş olur. Avrupa´ya göre bir İslam, Afrika´ya başka bir İslam, Yeni Zelanda İslamı diye yüzlerce İslam ortaya çıkar.

Fakat…

İslam dininde müceddid kavramı vardır.

Her 100 senede bir bir müceddid gelir ve İslam dinini o asra uygun bir şekilde yorumlar. Ama hiç bir şekilde dinin temel unsurlarını, adetlerini veya amellerini değiştirmez, kaldırmaz. Bunu bugüne kadar hiç bir müceddidde yapmamıştır…

Yani…

İslam deforme edilmemişki, reform edilsin!

Cemil Sahinöz, Moral Haber, 26.07.2010
http://www.moralhaber.net/makale/islamin-reforma-veya-aydinlanmaya-ihtiyaci-yok/

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(22.07.2010) Barış düşmanına Barış ödülü

Barış düşmanına Barış ödülü

Almanya´da ki FDP partisinin vakfı, kendisini sosyolog zanneden insanlık düşmanı Kelek´e “Barış Ödülü“ verdi.

Öncelikle şunu belirtelim ki, bütün ödüller ideolojiktir. İster Nobel ödülü, ister Oscar olsun…. Bütün ödüller ideolojiktir.

İkincisi, FDP vakfının verdiği bu ödülün toplumda zerre kadar değeri yok. Hiç bir şeyi ifade etmiyor.

Vakfın, ödülü Almanya´da bir numaralı İslam düşmanı olarak bilinen bir bayana vermesi, olayın ne kadar siyasi olduğunu gösteriyor.

Kelek, her fırsatta Türklerin barbar olduğunu, müslümanların 24 saat cinsel ilişkiyi düşündüklerini, imamların çocukları taciz ettiklerini ve daha nice akıl almaz iftiralarda bulunuyor.

Ve bunu yaptığı için kanaldan kanala çağırılıyor…

Kendisini sosyolog zanneden bu zavallı kadın hakkında, 70e yakın meşhur sosyolog bilgi yayınlamasına rağmen, bilgide “Bu kadının yazdıkları saçmalıktan ibaret. Sosyolojiyle veya ilim ile yakından uzaktan alakası yok“ denilmesine rağmen, bir çok çevrenin işine geldiği için kitapları en çok satan kitaplar arasında…

Hiç şaşırtıcı değil.

Çünkü Kelek´i örnek alarak, her gün yeni bir “çok satan“ piyasaya çıkıyor.

Yazmayı bilmeyen, almanca grameri kullanamayan, genelde türk genç bayanlar, meşhur olmak için, Kelek Ana´ları gibi her gün yeni bir kitap ile karşımıza çıkıyorlar…

Kitaplardaki konular hep aynı:

“Türk ailem beni türk kültürüne zorluyorlar“… Aman Allah´ım, ne büyük bir vahşet!?

“Türk babam beni hep dövüyor“… vah vah…

“Annem babam beni başörtü takmaya zorladılar“

Bu konularla ilgili kitap yazdığınızda, zerre kadar şüpheniz olmasın, kitabınız hiç kimse tarafından satın alınıp okunmasada, ve hatta sizde bir gram beyin olmasada, medya bu kıtabınızı 10 milyon satmış gibi reklam yapar. Nitekimde böyle oluyor…

Dönelim konunun başına…

FDP bir barış düşmanına bu ödülü vermek ile, safını belli etti. Türklerle Almanların beraber yaşayamayacağını söyleyen bu varlığa ödül vermekle yerini belli ettiler.

Yani FDP seçmenlere şunu söylüyor: “Ey Ahali, bundan sonra türklere ve müslümanlığa düşmanlık yapanların yanındayız. Oylarınızı bize verin.“

Ey FDP bizde size duyururuz: „Gelecek seçimlerde türkler, müslümanlar ve vicdanlı almanlar sizi sandığa gömecekler. Tarih de sizi sandığa gömecek. Almanya´da ki uyum ve barış çalışmalarını baltaladığınız asla unutulmayacak.“

Cemil Sahinöz, Moral Haber, 23.07.2010
http://www.moralhaber.net/makale/baris-dusmanina-baris-odulu/

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(16.07.2010) AggroMigrant interviewt Cemil Sahinöz

AggroMigrant interviewt Cemil Sahinöz

Unsere Interview-Serie “7 Fragen an…” geht in die nächste Runde. Diesmal haben wir den Autor und Gründer der Zeitschrift “Ayasofya” befragt – Cemil Sahinöz. Er ist Diplom-Soziologe und hat bisher verschiedene Bücher übersetzt und verfasst. Sein erstes Buch schrieb er mit 12 Jahren und mit 14 Jahren brachte er seine erste monatliche Zeitschrift heraus. Zu verschiedensten Themen macht er Vorträge, Seminare, Fortbildungen, Konferenzen und Workshops. Als Journalist arbeitet er in der Zeitung “Hürriyet“. In mehreren Zeitungen hat er eigene Kolumnen. Zudem ist er als Integrationsbeauftragter angestellt und arbeitete in der Vergangenheit u.a. auch als Lehrer und psychologischer Berater. Nun aber zum Interview.

AggroMigrant.com: Wie würdest Du Dich beschreiben?

Cemil Sahinöz: Das ist etwas schwierig. Menschen definieren sich immer nach ihrem Beruf. Das halte ich nicht für richtig. Demnach hätte ich nämlich mindestens fünf verschiedene Beschreibungen. Und das gleichzeitig… Aber nicht nur ich. Viele andere Menschen auch. Daher lehne ich diese berufliche Definition ab. Ich selbst würde mich als Mensch beschreiben. Das ist am einfachsten. Als einen ganz gewöhnlichen Menschen.

Bist Du eher Deutsch oder Türkisch?

Je nach Situation… Manchmal fühle ich mich richtig türkisch. Aber auch manchmal richtig deutsch. Da ich in beiden Kulturen aufgewachsen bin und beide Sprachen recht gut beherrsche, hatte ich die Möglichkeit mich in beiden Kulturen zu “bewegen“. Der Zugang zu beiden Kulturen war mir also gegeben. Es wäre daher für mich schwierig zu unterscheiden, zu welcher ich mich näher fühle. Ich würde mich auch gar nicht entscheiden wollen. Ich fühle mich als Deutscher und als Türke recht wohl… Es kommt einfach nur darauf an, eine stabile Identität zu haben. Dass heißt zu wissen, wo man steht, wer man ist, woher man kommt und wohin man geht.

Ich halte nichts von Türken, die ihre türkische Identität abstreiten. Davon gibt es auch eine ganze Menge. Man kann sie daran erkennen, dass sie noch nicht einmal die deutsche Grammatik beherrschen aber schon Bestseller-Autoren, meistens Autorinnen, sind. Woran das wohl liegt? Tja…

Genauso halte ich nichts von Türken, die in Deutschland leben und die deutsche Identität anprangern. Diese Leute erkennt man daran, dass sie weder türkisch noch deutsch sprechen.

Beides ist für die Psyche nicht gesund. Man kann und sollte zu beiden stehen. Einer der wichtigsten Eigenschaften eines Muslims ist es nämlich gerecht zu sein. Daran sollten wir uns öfters erinnern.

Mit Menschen, die scheinheilig sind, eine gespielte Höflichkeit zeigen oder ihre eigene Identität verheimlichen – im islamischen Kontext nennt man dies takiyye – kann ich nichts anfangen. Man sollte ehrlich sein und das sagen, was man wirklich fühlt und denkt. Deswegen bewundere ich AggroMigrant & Co. Man muss nicht immer einer Meinung sein, aber man sollte wenigstens ehrlich sein und das sagen, was man glaubt. Darauf kommt es sein. Das ist echter Dialog. Keine Spielereien, kein Vortäuschen oder Vorgaukeln. Voltaire sagt: „Ich mag verdammen was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, das du es sagen darfst.“ Das halte ich für wichtig.

Was macht Dich in Deutschland richtig aggro?

Aggro macht mich z.B. dass Kopftuchtragende Lehrerin nicht unterrichten dürfen. Das ist das gleiche, als würde man Jemandem einen Führerschein geben und ihm sagen, dass er nicht auf der Straße Auto fahren darf, sondern nur auf einem Testgebiet! Aggro macht es mich also, wenn die Mehrheitsgesellschaft in Deutschland von Integration spricht, aber keine Chancengleichheit herrscht.

Gleichzeitig macht es mich aggro, wenn die Minderheitsgesellschaft sich nicht um Bildung kümmert und dann immer gleich der Vorwurf der Ausländerfeindlichkeit kommt. Immer wenn man selbst einen Misserfolg hat, sind “die Anderen“ schuld…

Wir müssen also differenzierter denken…

Ich schlage daher folgendes vor:

Es gibt in Deutschland keine Ausländerfeindlichkeit. Jedoch gibt es eine systematische Benachteiligung von Arbeiter- und Migrantenkindern in Bildung und Beruf. Migrantenkinder sind daher doppelt belastet, weil sie Migraten- UND Arbeiterkinder sind. Hier muss man neue Projekte und Konzepte finden, um dieser Chancenungleichheit entgegen zu wirken.

Ich möchte es noch einmal kurz und schmerzlos sagen: In Deutschland gibt es keine gesellschaftliche Ausgrenzung. Es gibt aber eine gefühlte Ausgrenzung. Das ist wahrscheinlich schwer zu verstehen. Um es sich besser vorstellen zu können, möchte ich folgendes Beispiel geben: In der Psychologie gehen wir davon aus, dass Stress nicht existiert. Der Mensch selbst erzeugt Stress und empfindet es, weil er diesen Zustand, der in der Realität nicht existiert, in seinem eigenen Kopf erzeugt.

Genauso ist es mit der wahrgenommenen Ausgrenzung. Ein erfolgreicher Migrant in Deutschland nimmt keine Ausgrenzung wahr. Jemand mit Misserfolg aber schon. Dies wird dann zurückgeführt auf Ausländerfeindlichkeit etc. Dieses ist aber Humbug.

Ja, es gibt eine Chancenungleichheit. Aber nicht nur bei Migranten, wie ich eben gerade erwähnte. Diese Chancenungleichheit hat nicht Ausgrenzung oder Ausländerfeindlichkeit als Quelle. Dies als Quelle zu sehen, ist der gleiche Unsinn, wie wenn man Zwangsehen und Ehrenmorde mit dem Islam in Verbindung bringt. Zwangsehen und Ehrenmorde haben ihren Ursprung in der asiatischen Kultur, nicht in der islamischen. Auch christliche Araber und buddhistische Chinesen verüben Zwangsehen und Ehrenmorde. Wenn man diese bekämpfen möchte, muss an die Quelle des Problems ran. Genauso ist es mit der Chancenungleichheit im System (vor allem Bildung). Wenn man diese bekämpfen möchte, darf man der Mehrheitsgesellschaft keine Ausländerfeindlichkeit vorwerfen.

Was bedeutet für Dich Integration?

Integration bedeutet für mich, dass sich alle Menschen in einem Land “Zugehörig“ fühlen. Und das ist kein Endzustand, sondern ein Prozess. Ein Prozess, der vor der Haustür beginnt. Daher ist die Rolle der Kommunalpolitik sehr wichtig. Sie ist es, die die Integration in Deutschland vorantreiben kann. Dass dies sehr gut gelingt, sieht man in vielen Kommunen.

Was den Begriff Integration angeht. Ich bin eigentlich dafür, dass wir stattdessen Inklusion/Exklusion verwenden. So macht es die Wissenschaft – allen voran der Soziologe Niklas Luhmann. Luhmann ging davon aus, dass eine Integration in funktional, differenzierte Teilsysteme nicht möglich ist. Stattdessen findet eine Inklusion, also eine Teilnahme von Personen an den jeweiligen Leistungen der ausdifferenzierten gesellschaftlichen Teilsysteme und Organisationen oder eben eine Exklusion, die Nichtteilnahme, statt. Das beschreibt den Zustand viel besser.

Worin liegen dabei die Fehler von Migranten und/oder Deutschen?

Dazu habe ich ein schönes Beispiel, dass der verstorbene, ehemalige Integrationsbeauftragte von Nordrhein-Westfalen, Dr. Klaus Lefringhausen, sehr gerne auf Veranstaltungen erzählte: Eine türkische Familie zog in eine neue Wohnung ein, in direkter Nachbarschaft zu einer deutschen Familie. Die türkische Familie backte einen Kuchen und wartete darauf, dass die Nachbarn sie besuchen und sie willkommen heißen. So kannten sie es aus ihrer eigenen Tradition. Die deutsche Familie backte ebenfalls einen Kuchen, denn es ist bei ihnen üblich, dass die neuen Nachbarn vorbeikommen und sich vorstellen. Beide Familien blieben mit ihrem Kuchen allein.

Es geht also meistens um Missverständnisse. Oder um das Unbekannte. Türken und Deutschen leben nun seit 50 Jahren zusammen. Und das wird gewiss noch weitere 50 Jahre so weiter gehen. Daher dürfte man eigentlich nicht mehr darüber sprechen, dass man sich ´nicht kennt´.

Aber heutzutage wird leider zu oft dichotomisiert in “wir“ und “sie“. “Wir“, das sind sie Abendländer aus dem Okzident. “Sie“, sind die Morgenländer aus dem Orient, die belehrt, aufgeklärt und von ihrer Unwissenheit befreit werden müssen. Diese beiden künstlichen Gruppen gibt es aber schlicht und einfach nicht.

Ein Beispiel dazu: Wenn Mehmet ein Tor für die deutsche Nationalmannschaft schießt, ist er der deutsche Fußballkönig. Wenn Ahmet eine Bank ausraubt, ist er sofort der türkische Bandit. “Mehmet“ ist dann “wir“ und Ahmet ist dann “sie“, obwohl sie beide gleicher Herkunft sind. Das darf nicht sein. Das bringt niemandem etwas und ist kontraproduktiv. Man darf Charakterschwäche nicht nach der Herkunft ausmachen. Das ergibt überhaupt keinen Sinn. Es kann ja nicht am Geburtsort, an den Genen oder an der Ethnie liegen, dass ein Mensch gewalttätig wird, Autos aufschraubt oder Banken ausraubt.

Was empfiehlst Du Migranten?

Ich empfehle Migranten folgendes: Bildung und Sprache. Auf diese beiden Schlüsselelemente darf nicht verzichtet werden. Diese sind außerordentlich wichtig. Man kann sie nicht einfach bei Seite schieben. Egal, in welchem Land man sich befindet, ist es selbstverständlich, dass man die Sprache lernt.

Dass die ersten Gastarbeiter die deutsche Sprache nicht lernten, kann ich verstehen. Diese Menschen wollten ja auch nach 5 Jahren zurück in ihre Heimat. Daher war auch keine Motivation für Bildung und Beruf da. Warum auch? Wenn man nach 5 Jahren zurückkehren möchte, warum sollte man sich da Bildungsmäßig binden wollen.

Aber die Menschen sind nun mal nicht zurückgekehrt. Sie sind hiergeblieben. Der Soziologe Georg Simmel unterscheidet den Fremden und den Heimkehrer folgendermaßen: „Der Heimkehrer ist der, der heute kommt und morgen geht. Der Fremde ist der, der heute kommt und morgen bleibt.” Die Gastarbeiter kamen also als Heimkehrer, wurden aber schnell zu Fremden.

Und Ali, der vierte Khalif des Islams sagt: „Der Mensch mag das Fremde nicht.“ Erst wenn man das Fremde kennenlernt, sieht man, wie gleich man eigentlich ist. Und so entsteht Freundschaft.

Wir Migranten sollten also nicht mehr darum streben, weitere 2000 Dönerbuden zu eröffnen, sondern die Jugendlichen zur Universität – generell zu Bildung – zumotivieren. Das ist eine Investition in die Zukunft.

Wie siehst Du die Zukunft von Deutschland?

Eine multikulturelle Gesellschaft sollte nicht das Ziel sein, sondern interkulturelle Gesellschaft sollte das Ziel sein. Multikulturell bedeutet das Existieren von verschiedenen Kulturen nebeneinander. Interkulturell ist die Schnittmenge, die entsteht, wenn man beide betrachtet.

Daher sehe ich eine Gesellschaft vor mir, in der es nicht mehr um die ethnische Herkunft geht. In der Menschen nicht nach ihrer sozialen und ethnischen Herkunft getrennt, bewertet und bezeichnet werden.

Also den “Clash of the Civilizations“ braucht kein Mensch. Was wir brauchen ist der “Friendship of the Civilizations.“ Daran müssen wir arbeiten. Alle!

Vielen Dank für das Interview, Cemil.

AggroMigrant, 16.07.2010
http://www.aggromigrant.com/2010/07/16/7-fragen-an-cemil-sahinoz/

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(26.06.2010) Risale-i Nurların yazılmasının ve yayılmasının sosyolojik ve psikolojik nedenleri

Risale-i Nurların yazılmasının ve yayılmasının sosyolojik ve psikolojik nedenleri

“Doğrudan doğruya Kur’an’dan alıp ilhamı,
Asrın idrakine sunmalıyız İslam’ı“

Mehmet Akif Ersoy

Kainatta bazı sesler vardır ki bin sene dahi geçse o sesleri duymak halen mümkündür. O seslerin başında Hz. Muhammedin (sav.) sesi gelir. Kendisine makam ve mevki teklif edildiğinde, ´Bir elime güneşi, diğer elime ayı verseler, davamdan yine vaz geçmem´ demişti. Davası ´La ilahe illlah. Muhammedur Resulullah“ idi.

Peygamberin nurundan istifade eden insanların sesleride halen duyulmakta.

Resulullah Miraca çıktığında, o seslerden biri hiç tereddüt etmeden ´O dediyse doğrudur´ demişti ve Sıddık ünvanına layık olmuştu Ebu Bekir.

Bir başka ses Allahın Vedud ismine mazhar olmuş olan Mevlana Celaleddin Rumi. Şefkat ve aşk ile ´Gel, gel, ne olursan gel´ demişti ve halen hem müslümanların hem gayri müslimlerin yüreklerini feth etmeye devam ediyor.

Bir başka kahramanın sesi daha var…

Yıl 1906.

Yer, Van.

Tahir Paşa bir gence gazete gösteriyor. Gazetede ingiliz komutan Gladstone elinde Kur´an´ı tutarak şunları söylüyor: ´Bu Kur’an Müslümanların elinde bulundukça, biz onlara hakim olamayız. Ne yapıp yapmalıyız, bu Kur’an’ı onların elinden kaldırmalıyız; yahut Müslümanları Kur’an’dan soğutmalıyız´…. Bu sözleri duyan genç şimşek gibi alevli bir şekilde ´Bende Kur’an’ın sönmez ve söndürülmez manevî bir güneş hükmünde olduğunu, dünyaya ispat edeceğim ve göstereceğim!´ diyerek sesini bugünlere kadar duyurmuş.

İşte bu genç kahraman Bediüzzaman Said Nursi.

Peki Bediüzzaman Kur´an´ın sönmez ve söndürülmez bir güneş olduğunu ispat edebildimi?

Bu soruyu yine Bediüzzamanın başka bir yerde yazdığı bir metin ile cevaplamaya çalışalım. Said Nursi şöyle yazıyor: ´Ey üç yüz seneden sonraki yüksek asrın arkasında gizlenmiş ve sakitane Nurun sözünü dinleyen ve bir nazar-ı hafî-i gaybî ile bizi temaşa eden Said’ler, Hamza’lar, Ömer’ler, Osman’lar, Tahir’ler, Yûsuf’lar, Ahmed’ler!.. Sizlere hitap ediyorum. Başlarınızı kaldırınız, „Sadakte“ deyiniz. (Doğru söyledin) deyiniz. Ve böyle demek sizlere borç olsun.”

Evet, borcumuzu eda ediyoruz. Doğru söyledin ya Üstad, doğru söyledin. Kur´an´ın sönmez ve söndürülmez bir güneş olduğunu hem bizlere hem tüm dünyaya ispat ettin.

***

Şunu da yazmadan geçemeyeceğim…

Bediüzzaman Said Nursi ve Risale-i Nurlar sadece nurculara ait değildir. Said Nursi hepimizin alimidir, Risale-i Nur´lar tüm İslam aleminin ortak malıdır. Bunlara sahip çıkmak, hepimizin vazifesidir.

Çünkü Bediüzzaman Said Nursi, herkesin korktuğu ve çekindiği bir zamanda bu vatanın imanına sahip çıkmıştır. Said Nursi o gür sesiyle iman hakikatlarını haykırmıştır.

O haykırdı diye, çekemeyenler, kendisini Barlaya sürgün ettiler. Kuş uçmaz, kervan geçmez Barla köyünde o sesi kısmaya çalıştılar. Bediüzzamanın orada yapa yanlız öleceğini umut ettiler. Ama nerede? Ölmesini bekledikleri Said Nursi, ilk kitabı Haşir Risalesini yazarak, adeta Barlada haşrini yaşıyor…

Said Nursi Barla´ya geldiğinde sadece iki tane malvarlığı vardı. Başka hiç bir şeyi yoktu. Birincisi çaydanlığı. İkincisi Kuran-ı Kerim.

Daha önce yüzlerce kitabı okuyan ve hatta ezberleyen Bediüzzaman Said Nursi, iman hakikatlarını yazarken sadece ve sadece Kur´an´a ve Sünnete başvuruyor. Başka hiç bir şey kullanmıyor.

Bu eserlerin yazılmasının tabiki bir çok nedenleri var. Biz burada, kendi mesleğimiz gereği, sadece psikolojik ve sosyolojik nedenlerini analiz edeceğiz.

İlk önce Risale-i Nurların yazılma sebeblerinin psikolojik nedenlerine göz gezdirelim…

Bunun için Üstadın hayatında dört dönüm noktası tespit etmek mümkün. Bu dönüm noktalarıda psikolojik olarak Üstadı etkilemiş ve Risale-i Nurları yazmasına vesile olmuş.

1. 14 yaşındayken bir sadık rüya görüyor. Rüyasında kıyamet kopuyor. Üstad Peygamberimizi (sav) görebilmek için sırat köprüsüne koşuyor. ´Olsa olsa Peygamberimiz oradadır´ diye düşünüyor. Rüyasında Sırat köprüsünün başında beklemeye başlar. Orada bütün peygamberleri karşılar ve hepsinin ellerini öper. Sonunda Kâinatın Efendisi’ni Sallallahu Aleyhi ve Sellem’i görür. Küçük Said, Peygamber Efendimiz’den ilim talep eder. Resûl-i Ekrem Sallallahu Aleyhi ve Sellem’i bu talebi ´Ümmetimden suâl sormamak şartıyla, sana ilm-i Kur’ân verilecektir´ diyerek kabul eder. Rüyadan uyandıktan sonrada Said Nursi hayatı boyunca Peygamberimizin ikazına uyar ve herkesin sorusunu cevaplarken kimseye soru sormaz.

Bu dönüm noktası ilim aşkını sembolize ediyor.

2. 1906da okuduğu gazete haberi. Yazımızın başındada belirttiğimiz gibi ingiliz komutanı Gladstone Kur´anı yok etmekten bahsediyor. Bu haberi okuyan Üstad ´Bende Kur’an’ın sönmez ve söndürülmez manevî bir güneş hükmünde olduğunu, dünyaya ispat edeceğim ve göstereceğim!´ diyor.

Bu dönüm noktası aslında Risale-i Nurların asıl başlangıç tarihidir. Bu sözlerden sonra Risale-i Nurlar manevi olarak, Bediüzzamanın zihninde, yazılmaya başlamıştır zaten.

3. Yine 1. Dünya savaşından evvel bir rüya görür. Rüyasında Ararat Dağı denilen meşhur Ağrı Dağının altında. Birden o dağ müthiş infilâk eder. Dağlar gibi parçaları dünyanın her tarafına dağılır. O dehşet içinde bakar ki, merhum validesi yanında. Üstad der: ´Ana, korkma. Cenâb-ı Hakkın emridir; O Rahîmdir ve Hakîmdir.´ Birden, o halette iken, mühim bir zat Üstada âmirâne der: ´İ’câz-ı Kur’ân’ı beyan et.´ Üstad bu rüyayı şöyle yorumlar: ´Anladım ki, bir büyük infilâk olacak. O infilâk ve inkılâptan sonra, Kur’ân etrafındaki surlar kırılacak. Doğrudan doğruya Kur’ân kendi kendini müdafaa edecek. Ve Kur’ân’a hücum edilecek; i’câzı onun çelik bir zırhı olacak. Ve şu i’câzın bir nev’ini şu zamanda izharına, haddimin fevkinde olarak, benim gibi bir adam namzet olacak. Ve namzet olduğumu anladım.´

Bu dönüm noktasıda kendisinin Risale-i Nurları yazmakla vafider olduğunu gösteriyor.

4. Ankarada gerçekleşiyor. Kurtuluş Savaşından sonra Üstad meclise davet ediliyor. Oraya gidiyor fakat umduğunu bulamıyor. Zafer sarhoşluğu ve namaz kılmayan milletvekilleri ile karşı karşıya kalıyor. Üstad mecliste, daha sonra ´Namazname´ adını alacak olan, namazın ehemmiyetini anlatan bir yazısını okuyor ve bir çok milletvekili namaza başlıyor… Üstada Ankarada büyük paralar ve makamlar teklif ediyorlar, fakat o bunların hepsini red ediyor ve daha sonra şunları yazıyor: ´Eğer o teklifi ben kabul etseydim, hiçbir şeye âlet olamayan ve tabi olmayan ve sırr-ı ihlası taşıyan Risale-i Nur meydana gelmezdi.´ Bediüzzaman Ankarada kalamayacağını anlamıştı ve trene atlayıp Vana geri dönmüştü. Bu tren yolculuğu – kendi tabiriyle – onu Eski Said´den Yeni Said´e dönüştürmüştü.

Bu dördünce ve son dönüm noktasıda Bediüzzamanı sosyal hayattan tamamen kopturuyor. Nursi siyaset ile vazifesini yerine getiremeyeceğini anlıyor. Bundan sonra Yeni Said olarak sadece iman hakikatlarına yöneliyor.

Bu dört olay Risale-i Nurların yazılmasında ehemmiyetli rol oynuyor…

***

Evet Bediüzzaman, daha öncede belirttiğimiz gibi sürgün edildiği Barlada Risale-i Nurları yazmaya başlıyor. Barlada ölmesini bekleyenlere tokat gibi bir cevap ile ilk Risalesini yazıyor: Haşir Risalesi. Yana ölmeyi beklerken adeta orada diriliyor.

Ve sadece iman hakikatlarını yazıyor. Hayatını buna vakf ediyor. Aslında Risale-i Nur Üstadın bir hayalinin gerçekleşmesi. Üstad hem din ilimleri hem fen ilimlerinin aynı anda okutulduğu bir üniversite hayal ediyordu. ´Vicdanın ziyası ulum-u diniyedir. Aklın nuru fünun-u medeniyedir. İkisinin imtizacıyla hakikat tecelli eder. O iki cenah ile talebenin himmeti pervaz eder. İftirak ettikleri vakit birincisinde taassub, ikincisinde hile ve şüphe tevellüd eder´ diyordu. Fakat böyle bir üniversiteyi bir türlü yaptıramıyordu… İşte Risale-i Nur bu üniversitenin gerçekleşmiş halidir. Çünkü Risale-i Nurlarda iman hakikatları gayet ilmi bir şekilde izah ediliyor. İlmi metodlar ile İslamın en büyük meseleleri çözülüyor. Bu şekilde hem akla, hem kalbe hitap edilmiş olunuyor.

Evet, Barlada sosyal ölüme mahkum olmayan Üstad yine sürgün edilir. Yine eziyet görür. Yine hapislere sokulur. Ama Said Nursi hayatı boyunca hapisten hapise sürgünden sürgüne götürülmesine rağmen Risale-i Nurlar tüm Türkiye´de yayıldı. O kadar menfi propaganda yapılmasına rağmen Said Nursi gönüllerde taht kurdu. Neden acaba?

Az önce Risale-i Nurların yazılmasındaki psikolojik nedenlerini inceledik, şimdide Risale-i Nurların yayılma sebeblerini sosyolojik olarak ele alacağız. Burada üç önemli nokta göze çarpıyor:

1. Manevi boşluk dolduruldu.
Evet 20. Yüzyılın başlarında ve ortalarında ülkemizde büyük bir manevi boşluk hakimdi. Adeta dini hayat silinmişti ve yeri başka birşeyle doldurulmaya çalışılıyordu. Ama 1000 senedir İslama bayraktarlık etmis olan Türk ve Anadolu halkı bu değişimi kabul etmiyordu. Bu manevi boşluğu yine İslamdan başka hiç bir şey dolduramazdı. İşte Risale-i Nurların tam bu zamanda yazılması, bu manevi boşluğa tevafuk ediyor. Bütün dini hareketlerin ve eğitimlerin yasaklandığı bir dönemde, Said Nursi kalkıyor, tam aksine dini ve imani eserlerini yazıyor. Bu eserler hakltan halka yayılıyor.

2. İlim ve fen birleştirildi.
Eskiden ya fizikci olurdunuz yada hoca. Ama Risale-i Nur sizi fizikci bir imam haline getiriyor. Çünkü din ve fen ilimlerini birleştiriyor. Ayırmıyor. Yani Üstada göre din ve fen ilimlerinin ayrı ayrı okutulması, kurumlar arasında büyük çatışmalara sebebiyet vereceğinden bunların birlikte okutulmasında zaruret vardır. Ve Üstad risalelerinde imani konuları ilmi bir şekilde cevaplıyor. İkna metodunu kullanıyor. Bu şekilde kitaplar toplumda büyük ilgi duyuyor. Özellikle öğretmenlerin Risale-i Nurlara yönelmesi bu durumun hakikatini ortaya koyuyor.

3. Dini toplumsallaştırıyor.
Yine 19. Yüzyıldan gelen ve 20. Yüzyıldada devam eden bir anlayış hakimdi Osmanlı ve daha sonrası Türkiyede. Dini öğrenmek için biryerlere veya birkişilere bağlanmanız gerekiyordu. Halkın arasında dini öğrenmek en asgari meseleleri düşmüstü. Said Nursi bunu değiştiriyor. Haşir, Ahiret ve Kader gibi zor konuları herkesin anlayabileceği bir şekilde topluma sunuyor. Hani Mehmed Akif diyorya: ´Doğrudan doğruya Kur’an’dan alıp ilhamı / Asrın idrakine sunmalıyız İslam’ı´. İşte Üstad tamda bunu yapıyor. Modern çağda yaşayan insanların modern sorularına bir nevi yine modern cevaplar veriyor. Bizim sorunlarımıza asrımıza uygun cevaplar veriyor.

Bir misal: İbn-i Sina. Belki gelmiş geçmiş en büyük hekimlerden birisi. Ama 2010da yaşayan 15 yaşındaki bir genci alsak, İbn-i Sinadan tıp hakkında çok daha fazla bilgisi vardır. Daha akıllı olduğundan değil, şartların degistiğinden dolayı.
Aynen öyle, Risale-i Nurlar bizim şartlarımızı göz önünde bulundurarak cevaplar sunuyor. Böyle olmasıda işte yine Risale-i Nurun yayılmasına vesile olan sosyolojik nedenlerden bir tanesi.

Bu üç nokta Risale-i Nurların Türkiye´de yayılmasında tetikleyici rol oynamış. Tam ihtiyaç duyulduğu vakitte, Bediüzzaman Said Nursi Risaleleriyle toplumun ihtiyaçlarına karşılık verebilmiş…

Cemil Sahinöz, Moral Haber, 26.06.2010
http://www.moralhaber.net/makale/risale-i-nurlarin-yazilmasinin-sosyolojik-nedenleri/

 

Risale Haber, 26.06.2016

http://www.risalehaber.com/risale-i-nurlarin-yazilmasinin-ve-yayilmasinin-sosyolojik-ve-piskolojik-8756yy.htm

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(07.06.2010) Sind die Imame an der Gewalttätigkeit der Jugendlichen verantwortlich?

Sind die Imame an der Gewalttätigkeit der Jugendlichen verantwortlich?

 

Laut einer Studie aus dem Jahre 2010 sind “religiöse“ Muslime gewalttätiger und haben weniger deutsche Freunde als Menschen, die weniger “religiös“ sind. Die Schuldigen für diese Gewalttätigkeiten wurden damals vom Auftraggeber der Studie sofort gefunden: Die Imame in Deutschland.

Diese Schlussfolgerung, was jenseits jeder soziologischen Erklärung ist, ist wie folgender bekannter Analogieschluss: In einem Dorf, in dem es viele Störche gibt, gibt es mehr Neugeborene, als in Dörfern mit weniger Störche. Also bringen die Störche die Kinder!

Zunächst einmal widmen wir uns dem Begriff “religiös“. Dieser Begriff ist eins der am schwierigsten zu erfassenden Begriffe in der Wissenschaft. Es ist nicht wirklich möglich, Menschen in Kategorien wie “religiös“, “weniger religiös“ etc. zu unterteilen. Dies ist schlicht und einfach nicht möglich. Denn es gibt keine einheitlichen Maßstäbe dafür. Wann ist jemand religiös? Wann ist jemand nicht religiös? Man kann dies an keinem Merkmal festhalten. Wenn Merkmale oder Skalen in Studien vorgegeben werden, sind dies ebenfalls subjektive Vorstellungen der Forscher und unterscheiden sich daher von Studie zu Studie. Deswegen wird in wissenschaftlichen Studie diese Ausprägung öfters mit folgender o.ä. Frage ermittelt: „Wie religiös schätzen Sie sich ein?“

Es ist also eine Selbsteinschätzung. Wie sich jedes Individuum selbst einschätzt, darum geht es hier. Nur dies kann erfasst werden. Auch in dieser Studie wurde dies so gehandhabt. Deshalb muss die Aussage, wenn schon lauten: „Diejenigen, die gewalttätig sind, schätzen sich als religiös ein.“ Nicht mehr und nicht weniger. Sie selbst schätzen sich so ein. Dass man sich selbst so einschätzt, heißt nicht, dass man auch wirklich so ist. Manch einer mag sich sicherlich auch als Superheld einschätzen, die Realität wird aber anders aussehen. Deshalb gibt es u.a. den Begriff “Größenwahnsinnig“.

Daher ist die Aussage oder das Ergebnis „je religiöser, desto gewaltbereiter“ eine eindeutige Fehlinterpretation der Ergebnisse. So haben sogar die Mitarbeiter an dieser Studie später erklärt, dass sie mit der Ergebnisinterpretation des Auftraggebers der Studie nicht einverstanden sind.

Auch ist es falsch zu sagen, „Unter denen, die sich als religiös empfinden, ist Gewalt verbreiteter als unter denen, die sich nicht als religiös empfinden.“ Auch dieses Ergebnis ist falsch. Denn hierfür müsste man als Ausgangslage Menschen nehmen, die sich als religiös und nicht-religiös einschätzen, da man diese miteinander vergleicht. Dies ist hier eindeutig nicht der Fall. Im Zentrum dieser Studie stehen Menschen, die gewalttätig sind. Das ist die Ausgangslage.

Andernfalls müsste man in der Studie auch diejenigen befragen, die sich als religiös und nicht-religiös einstufen aber nicht gewalttätig sind. Dann hätte man ein Vergleichsmuster, eine Vergleichsgruppe.

Wenn man die Menschen, die sich als religiös einstufen und die nicht gewalttätig sind, befragen würde, ob sie die Menschen, die sich als religiös sehen und gewalttätig sind, als religiös bezeichnen, würde man mit sehr großer Wahrscheinlichkeit zu hören bekommen, dass man diese gewaltbereiten Jugendlichen nicht als religiös einstuft. Dann hätte man ein noch größeres Problem. Wissenschaftlich ist demnach das jetzige Ergebnis ebenfalls nicht richtig.

Vielleicht sollte man fragen, was die gewaltbereiten Jugendlichen unter dem Wort “religiös“ verstehen?

Widmen wir uns nun den angeblichen Hauptverdächtigten: den Imamen.

Hierzu aus der Studie: „Imame sollen nur in Deutschland arbeiten dürfen, wenn sie die deutsche Sprache beherrschen, Kenntnisse der deutschen Kultur haben und die im Grundgesetz verankerte Gleichberechtigung von Mann und Frau akzeptieren. Andernfalls muss ihnen die Einreise ins Land verweigert werden. Die muslimischen Gemeinden stehen in der Pflicht. Sie müssen selbst ein Interesse daran haben, Imame zu bekommen, die in Deutschland verankert sind.“

Zunächst einmal, ja, Imame sollten deutsch sprechen, Kenntnisse der deutschen Kultur haben, Grundsetz und Geleichberechtigung beachten. Darüber braucht man nicht zu diskutieren. Ganz im Gegenteil, dies ist eine Notwendigkeit. Die Moscheen selbst möchten keine Imame, die diese Kriterien nicht erfüllen. Aber vor allem die fehlenden Sprachkenntnisse als Ursache für die Gewalttätigkeit von muslimischen Jugendlichen zu sehen, ist ein fataler Fehler. Wegen dieser Fehlinterpretation kann das eigentliche Problem nicht gelöst werden, weil die Wurzel des Problems nicht hier liegt.

Selbstverständlich sollten als Ansprechpartner für muslimische Jugendliche, die in Deutschland geboren sind, hier aufgewachsen sind, hier zur Schule gegangen sind, Imame fungieren, die ebenfalls hier geboren und sozialisiert sind und die daher das Alltagsleben der Jugendlichen kennen. Um aber diese Imame in Deutschland auszubilden und in den knapp 3000 Moscheen in Deutschland einzusetzen braucht man realistisch gesehen viel Zeit, Geduld und Geld.

Trotzdessen sind es immer noch die Imame in den Moscheen, die Radikalisierungen entgegen wirken und gewalttätige Jugendliche davon abbringen. Viele Studien zeigen, dass radikale, extremistische oder gewalttätige Jugendliche eben nicht in eine Moscheegemeinde eingebunden sind, ja sogar diese bewusst meiden.

Das Problem der Gewalttätigkeit liegt also woanders: Das Gefühl nicht zur Gesellschaft dazuzugehören. Ich betone: Gefühl. Es geht nicht darum, ob sie tatsächlich ausgegrenzt werden oder nicht. Es geht darum, dass sie es so fühlen.

Und es ist ein höchst menschliches Gefühl – also weder christlich, muslimisch oder sonst religiös oder ideologisch – dass sich Menschen überall auf der Welt, wenn sie sich ausgegrenzt fühlen, sich in einem nächsten Schritt selbst ausgrenzen und abkapseln. Oftmals greifen sie dann eben zu der einzigen vermeintlichen Alternative: Gewalt.

Daher sollte man hier an der Wurzel des Problems arbeiten. Dass man also diesen Jugendlichen, die sich ausgegrenzt fühlen, eben nicht dieses Gefühl gibt und sie als Teile dieser Gesellschaft fühlen lässt. Dass sie sehen, dass nicht Gewalt eine Alternative ist, sondern dass es andere Alternativen gibt.

Am Aufzeigen dieser Alternativen, darin liegt unsere Aufgabe.

Cemil Sahinöz, Islamische Zeitung, 07.06.2010
http://www.islamische-zeitung.de/?id=13425

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(06.06.2010) Fethullah Gülen – Ak Parti kavgası

Fethullah Gülen – Ak Parti kavgası

Bir kaç aydır ortada bir söylenti var.

Gülen cemaati ve Ak Partinin arasına kara kedilerin girdiği iddia ediliyor….

Açıkcası bu durumu onaylayacak çok şeyin olduğu gibi, yalanlayacak deliller de var. İçin içinden şuan çıkmak biraz zor.

Ama özellikle Hocaefendinin Wall Street Journal’a verdiği söyleşinden sonra iddialar doğru gibi gözüküyor. Fethullah Gülen Hocaefendinin İsrail´in saldırısı hakkında söyledikleri ortalığı bayağı karıştırdı.

Gülen cemaatinin mensupları ´sözler çarptırıldı´ desede – acaba aynı sözleri Deniz Baykal söyleseydi ne olurdu? – bu röportajı iyi analiz etmek gerekiyor. Öncelikle röportajın orijinalini Wall Street Journal´in internet sayfasından okumak mümkün. Oradan komple metin okunabilinir.

Komplesi okunduğunda da anlaşılabileceği gibi, röportajın aslı bir kaç hafta önce yapılmış – bu doğru. Fakat röportaj için resimleri çekmeye gidildiğinde, İsrailin saldırısını da Hocaefendinin değerlendirmesini istemişler. Dolayısıyla bu sözleri röportajın ön planına geçmiş.

Röportajda öne çıkan ve şok etkisi yapan noktalar şunlar:

´İsrailden izin alınmalıydı. Bizim gruptan birileri gittiğinde, ben önce İsrailden izin istemelerini söylüyorum´

´İHH’nın politik bir amaç güdüp gütmediğini söylemek kolay değil´

´otoriteye baş kaldırmak´

Bu sözlere elbette katılmak mümkün değil. Belkide Hocaefendi bir kaç gün sonra ortaya çıkıp, ´o sözleri keşke söylememiş olsaydım´ diyecek… ama biz yinede yaptığı etkiden dolayı bu sözlere biraz daha dikkat edelim…

Tanıdık geldi mi bu sözler?

Gelmediyse 15 sene geriye gidelim. Erbakan dönemine. Hocaefendi´nin o zamanki söylemlerini hatırlayalım. O zamanda benzer şeyler Erbakan´a karşı söylenmişti. Hatta dahada ağırları. Gülen cemaati Erbakan´dan sıyrılmak için, ´Ilımlı İslam´ görüntüsü verebilmek için, hem Siyasal İslam´dan, hem Refah Partisinden, hem Milli Görüşten, hem Erbakan´dan, hemde protesto gösterileri yapan türbanlılardan uzak duruyordu. Gerçi Fethullah Gülen Hocaefendi son çıkan kitabında Erbakan´a yanlışlık yaptığını ve o sözlerinden pişman olduğunu itiraf etti. Tam 15 sene sonra gelen bir özür… Ama acaba şuan aynısı yeniden mi yapılıyor?

Eğer aynısı yapılıyorsa, yukarıda bahsettiğim tahminler doğru.

Peki bir ayrım noktası gerçekten var ise, bu hangi sebeplerden dolayı olabilir?

Tekrar söylüyorum, eğer bir ayrım varsa….

O zaman sebebi açık ve net ortada..

Aynen Erbakan döneminde olduğu gibi, Ak Parti´den bilinçli bir şekilde uzaklaşmak. Tayyip Erdoğan ve AKP´lilerin söylemlerine ortak olmamak.

Neden?

Çünkü…

Amerikan lobisi Ak Partiyi gözden çıkardı. Daha önce destekledikleri Ak Partiyi Obama ajandasından sildi. Dikkat edin, Tayyip Erdoğanı ´radikal´, ´gittikce İslamcılaşan´ gibi gösterme çabası Türk Medyasında dahi hakim.

Sayın Başbakanı adeta İran´ın Ahmedinecad´ıyla aynı kefeye koymaya çalışıyorlar…

´One Minute´, ´Nüklear Anlaşma´ ve iki dizi yüzünden yaşanan ´Alçak Koltuk Krizi´ ile Ak Parti son derece sıkıntılı bir döneme girdi. Ard arda gelen olaylarla Tayyip Erdoğanı eski Milli Görüş gömleğine sokmak istiyorlar.

Gülen cemaati dolayısıyla stratejik olarak Ak Parti´den sanki yavaş yavaş uzaklaşıyor. Sanki kendilerini siperden geri çekiyorlar. ´Amerikayı karşısına alan´ Erdoğanın yanında olmak istemiyorlar gibi…

… eğer bir ayrım yoksa….

Bu ´Gülen-AKP soğuk savaşı´ yutturulmaya çalışılan bir muhalefet oyunuda olabilir. Oyları bölmek için stratejik bir oyun olabilir. Bu oyunu oynamanın tamda zamanı zaten…

Öte yandan Hocaefendinin sözlerine hükümetten farklı yorumlar geliyor. Bazıları eleştirirken, Bülent Arınç´ın ´Hocaefendi doğruyu söylüyor´ sözü, tekrar bir uzlaşma isteğinin göstergeside olabilir….

Ve diyelimki ortada gerçek manada bir uzaklaşma var – o zaman Ak Parti´nin alternatifi ne? CHP´nin şuanki durumu itibariyle, Gülen cemaati için bir alternatif yok gibi. Cemaatin tabanı Ak Partinin tabanıyla neredeyse tıpa tıp aynı. Fikrende Ak Partiye daha yakınlar.

Amma velakin fikren ortak noktaları olsada, Gülen cemaati her zaman olduğu gibi, siyasi analiz yapıp, kendi yol haritasını çiziyor. Nitekim Gülen cemaati fikren tamamen zıt olsada, Ecevit´i nasıl destekledikleri ortada. Siyasetin kuralları ve dinamikleri farklı…

Yani sonuç itibariyle soru şöyle: Gülenin yol haritasında Ak Parti var mı yok mu?

Şuan yanıtlanamayan soru bu…

Cevabı ve realite mutlaka gelecek aylarda – en geç gelecek genel seçimlerde (2014 / 2015) – daha kesin olarak göz önüne çıkacaktır…

Cemil Sahinöz, Ikinci Vatan, 06.06.2010
http://www.ikincivatan.eu/fethullah-gulen-%E2%80%93-ak-parti-kavgasi-makale,272.html

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(10.08.2008) Wenn Gott alles erschaffen hat, wer hat dann Gott erschaffen?

Wenn Gott alles erschaffen hat, wer hat dann Gott erschaffen?

Der Prophet Muhammed sagte vor 1400 Jahren voraus, dass eine Zeit kommen wird, in der genau diese Frage gestellt wird. Er sagte: „Es wird fürwahr ein Tag kommen, an dem einige Leute mit gekreuzten Beinen sitzen und fragen werden: Wenn Gott doch alles erschaffen hat, wer erschuf dann Gott?“

In dieser Frage geht es um die Annahme, dass alles eine Ursache und eine Wirkung hat. Jeder Ursache folgt eine Wirkung und jeder Wirkung ging eine Ursache voraus. Allerdings ist dieses Gesetz, nennen wir es Kausalitätsgesetz, nur auf die Schöpfung anwendbar.

Der Schöpfer selbst ist nicht erschaffen oder geboren worden. Wenn man alles zurück verfolgen würde, würde man sehen, dass alles eine Ursache und eine Wirkung hat. Aber der Schöpfer selbst besteht aus Sich selbst und Er ist der Eine ohne Gleichem. Dies sind Voraussetzungen für einen Schöpfer. Er ist der Anfangspunkt, der keinen Urheber braucht. Ein erster Urheber der keinen Grund zum Existieren braucht. Einen Schöpfer, der keinen Schöpfer braucht. Somit ist die Frage, wer denn den Schöpfer erschaffen hat, völlig unsinnig.

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(19.06.2008) Was ist der Mensch?

Was ist der Mensch?

Laut Said Nursi ist der Mensch die höchste und vielseitigste Frucht dieses kosmischen Baumes. Der Mensch ist die letzte und komprimierte Frucht am Baum des Universums. Ursamen (Kern) des Universums unter dem Gesichtspunkt der Erschaffung des Kosmos. Er ist der würdevollste Gast im Kosmospalast. Der Herrscher und gleichzeitig fleißigster Beamte im Universumspalast. Beauftragter auf dem Garten und auf dem Ackerfeld des Stadtteils Erde in der Universumsstadt, die für die Einnahmen und Ausgaben und für das Einsäen und die Verpflanzung zuständig ist. Der verantwortlichster und lautester Beauftragter, der mit Hunderten von Wissenschaften und mit Tausenden von Handwerk- und Kunstarten ausgestattet ist. Er ist ein Inspekteur im Reich des Kosmos und in Länderei der Erde unter einer sehr genauen Kontrolle des Sultans der Vorewigkeit und Nachewigkeit. Er ist Statthalter Gottes auf Erden, seine winzigste und größte Tat wird festgehalten (Said Nursi, 2002, S.56-57). Weiterlesen

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(24.04.2008) Warum es einen Gott geben muss

Vergleichen wir unser Universum mit einem Palast oder einem Schloss. In diesem Schloss dreht und wendet sich alles hin und her. Es ist eine andauernde Aktivität zu entdecken und zu sehen. Und in diesem Land ist ein ständiges Kommen und Gehen zu beobachten. Ich nenne dieses Kommen und Gehen, Geburt und Tod!

In diesem Land herrscht Ordnung, eine fehlerlose Aktivität, eine ständige Aktion, dass man mit bloßem hingucken sieht, dass eine wissende, alles sehende und hörende, alles kennende Kraft dahinterstehen muss. Unsere Erde dreht sich um die Sonne. Die Sonne dreht sich um den Mittelpunkt der Milchstraße usw. Alles ist in ständiger Bewegung. Vom winzigsten Elementarteilchen bis hin zu den Galaxien. Unendlich viel Materie bewegt sich in einem ebenso unglaublichen Kosmos. Überall herrschen dieselbe Ordnung und dieselbe Intelligenz. Weiterlesen

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(25.04.2007) Friendship of the Civilizations – Dialog der Kulturen

Dialog der Kulturen

Friendship of the Civilizations

In einem Zeitalter, in dem der Begriff „Clash of the Civilizations” nicht mehr Theorie, sondern eher Medien-, Macht- und Werbemittel ist, ist der Dialog der Kulturen, den ich “Friendship of the Civilizations” nenne, wichtiger als den je.

 

Ali, der 4. Khalif des Islams, sagte einmal: „Der Mensch mag das nicht, was er nicht kennt!“ Man könnte diesen Satz als die Quelle des oben zitierten Clashs nehmen. Erst wenn sich die Menschen kennenlernen, übereinander und voneinander Lernen und merken, dass sie eigentlich gar nicht so verschieden sind, wie sie sich dachten, entsteht Verständnis füreinander und der Untertitel meines Beitrags kommt zu Stande; nämlich Friendship.

 

Auch der Soziologe Wolf Lepenies zweifelt am „Kampf der Kulturen“. Er glaubt nicht, dass ein unausweichlicher „Kampf der Kulturen“ der Welt bevorsteht und setzt stattdessen auf ein „Hoffnungsbild kultureller Lerngemeinschaften“.

 

Ja, die multikulturelle Gesellschaft ist viel homogener als wir immer denken oder einige glauben möchten. „Das Unbekannte“ oder „der Fremde“ kommen einem öfters „anders“ vor. Erst das Aufeinanderzugehen, Sichkennenlernen eröffnet neue Sichtweisen und neue Perspektiven.

 

So sind die Menschen laut einem Vers im Koran bewusst und absichtlich vom Schöpfer unterschiedlich erschaffen worden, damit sie sich aneinander kennenlernen. Diese Unterschiedlichkeit soll die Neugier zueinander erwecken; die Neugier, sich kennenzulernen.

 

Dieser Vers ist der folgende: „O ihr Menschen, Wir haben euch von einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, und Wir haben euch zu Verbänden und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt. Der Angesehenste von euch bei Gott, das ist der Gottesfürchtigste von euch“ (Der Koran: 49,13).

 

Der Islamgelehrte Said Nursi interpretiert diesen Vers folgendermaßen: „Damit ihr die Anlässe des gesellschaftlichen Lebens kennen lernt, euch dabei gegenseitig unterstützt und nicht euch gegenseitig verleugnet und miteinander im Streit liegt“ (Nursi, 2004, S.444).

 

Nursi war der Meinung, dass die Muslime nicht nur unter muslimischen Mitgläubigen zusammenhalten sollten, sondern auch mit den wahrhaft Frommen und mit den christlichen Geistlichen; sie sollten nicht auf die Meinungsverschiedenheiten eingehen und streiten. Damit meinte Nursi nicht, dass es zwischen Muslimen und Christen keine Unterschiede gibt oder diese unwichtig seien. Vielmehr meint er, dass die „ausschließliche Konzentration auf diese Unterschiede, sowohl die Moslems als auch die Christen von ihrer noch wichtigeren Aufgabe abhalten kann, der modernen Welt eine Lebens- und Gesellschaftsvision anzubieten, in dessen Zentrum der Glaube an Gott steht und dessen moralischer Wertmaßstab der Glaube und das Suchen des Gotteswillens ist“ (Michel, 2004, S.17).

 

Die Unterschiede zwischen den Religionen sind also gegeben. Doch diese sollten nicht das Zentrum des Zusammenlebens bilden. Die Gemeinsamkeiten können mit einem aufrichtigen Dialog hergestellt werden, frei dem Motto: Dialog verbindet Menschen!

 

Weiterhin heißt es im Koran: „Und streitet nicht mit dem Volk der Schrift“ (Der Koran: 29,46). „Gott verbietet euch nicht, denen, die nicht gegen euch der Religion wegen gekämpft haben und euch nicht aus euren Wohnstätten vertrieben haben, Pietät zu zeigen und Gerechtigkeit angedeihen zu lassen. Gott liebt ja die, die gerecht handeln“ (Der Koran: 60,8). Hier wird dem Muslim geraten gütig zu sein und billig zu verfahren. Die Leute der Schrift sind laute dem Koran die Juden, die Christen und die Sabäer.

 

Vom Islam her sind also dem Dialog der Religionen und der Kulturen keine Schranken gesetzt. Wichtig ist nur, dass die Aufrichtigkeit betont wird. Ein Dialog kann nur geführt werden, wenn auf beiden Seiten Aufrichtigkeit gezeigt wird und keine „zweifelhaften Spielchen getrieben“ werden. So steht z.B. die Missionierung genau im Gegenteil des Dialogs. Eine gegenseitige Missionierung führt zu Zwietracht und Missverständnissen.

 

Dem „Friendship of Civilizations“ steht also nichts im Wege. Nur die Bereitschaft und die Aufrichtigkeit zum Dialoge muss gezeigt werden. Es steht also eine menge Arbeit vor uns! Packen wir es an!

Cemil Sahinöz

Literatur:

· Der Koran. Übersetzung von: Khoury Adel Theodor. Unter Mitwirkung von Abdullah Muhammed Salim. Gütersloher Verlagshaus: Gütersloh, 1987

· Michel T.: Christlich-Islamischer Dialog und die Zusammenarbeit nach Bediüzzaman Said Nursi. Söz Basim: Istanbul, 2004

· Nursi S.: Die Briefe. Sözler Verlag: Istanbul, 2004

Erschienen in Ayasofya Nr.19, April 2007

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(15.02.2007) Die fantastische Anwendung der Logik

Die fantastische Anwendung der Logik

Ein kleines Erlebnis

 

aus dem Buch: „Wer Bist Du? Die Reise des Menschen“ von Cemil Sahinöz.

 

 

An einer Bildungsanstalt:

Ein Professor der Philosophie steht vor seiner Klasse und bittet einen seiner neuen Studenten aufzustehen.

„Du bist Muslim, nicht wahr?“

„Ja, Herr Professor.“

„Also glaubst du an Gott?“

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