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(03.10.2010) Misawa TV Mustafa Yildizdogan ile röportaj (Ayasofya Nr.33)

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(28.07.2010) Loveparade und die “Sich-Freuenden“

Loveparade und die “Sich-Freuenden“

Es ist schon erstaunlich, was sich einige meiner Brüder und Geschwister leisten…

Da sterben Menschen in einer Massenpanik und man verurteilt diese Menschen für Alkohol- und Drogensüchtige, als würde man sagen, „Das habt ihr doch nicht anders verdient.“

Erst einmal Fakt ist, dass die Loveparade wohl eins der „unislamischsten Veranstaltungen“ der Welt sein mag. Dagegen gibt es wohl kaum Einwände.

Doch ein wichtigerer Fakt ist, dass dort Menschen gestorben sind. ..

Denn auch wenn die Loveparade „islamisch unkorrekt“ sein sollte, hat trotzdem keiner das Recht, so respektlos mit toten Menschen umzugehen, egal welcher Religion, Kultur oder Ethnie sie angehören.

Die Propheten haben auch alle getrauert um die Nichtmuslimischen-Opfer von Katastrophen, die durch Allah gesandt wurden. Denn es starben Menschen!

Ich versuche es mal aus der Sicht des “Sich-Freuenden“ zu betrachten.

Der “Sich-Freuende“ freut sich, dass Menschen gestorben sind, ohne die Möglichkeit gehabt zu haben, Allah zu finden.

Der “Sich-Freuende“ freut sich, dass Menschen gestorben sind, die direkt, laut seinem Verständnis, in „die Hölle“ kommen.

Der “Sich-Freuende“ freut sich, dass Menschen gestorben sind, und nun jetzt im Jenseits “bestraft“ werden.

Kein aufrichtiger Muslim der Welt, der die Sunna des ehrwürdigen Propheten Muhammed (Friede sei auf Ihm) verfolgt, kann sich freuen, dass Menschen gestorben sind, in die Hölle kommen oder im Jenseits bestraft werden.

Es kann sich also nicht um aufrichtige Muslime handeln, die die Toten der Loveparade auf die schlimmste Art und Weise beschuldigen.

Denn der Muslim ist stets ein gerechter Mensch…

Ein gerechter Mensch lässt Gott die Entscheidung treffen. Ein gerechter Mensch sollte stets bemüht sein, Leben aufrechtzuerhalten. Denn das Leben ist das höchste Gut Gottes.

Solange es Leben gibt, gibt es auch den Muslim.

Der “Sich-Freuende“ sollte sich also nicht freuen, sondern traurig sein, dass er es nicht geschafft hat, diese Menschen zu erreichen und ihnen den Islam näher zu bringen.

Der “Sich-Freuende“ sollte also weinen…

… um der Opfer willen…

… und um seiner eigenen Willen… damit er nicht Rechenschaft vor Gott ablegen muss, warum er diese Menschen nicht erreichen konnte.

Think about it.

Cemil Sahinöz, Ikinci Vatan, 28.07.2010
http://www.ikincivatan.eu/loveparade-und-die-%E2%80%9Csich-freuenden%E2%80%9C-makale,331.html

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