(12.07.2016) Staatsschutz ermittelt gegen Moschee-Prediger

Staatsschutz ermittelt gegen Moschee-Prediger

 

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Ein Kenner der Szene spricht davon, dass vor allem Marokkaner Mitglieder des Vereins seien. Früher sollen Salafisten nach der Koran-Verteilung in der Innenstadt die Moschee zum Beten aufgesucht haben. Die Salafisten, die früher in der Moschee gebetet hätten, seien vom Verein mittlerweile rausgeworfen worden, berichtet Cemil Sahinöz. Er ist Vorsitzender des Bündnisses Islamischer Gemeinden (BIG) – ein Sprachrohr der Bielefelder Moscheegemeinden. Weil der Verein sich von radikalen Muslimen klar distanziert habe, sei der Verein vor drei Monaten in das Bündnis aufgenommen worden.

Er könne sich nicht vorstellen, dass der Dschihad gepriesen worden sei, sagt Sahinöz. »Aber wenn das doch stimmt, wäre das ein Schock für uns alle. Der Verein müsste Konsequenzen ziehen«, sagt Sahinöz. »Es wäre nicht tolerierbar, wenn so ein radikales Gedankengut in Bielefeld vertreten würde.« Jetzt sollen die Ermittlungen des Staatsschutzes die Sache klären. »Die abschließende Beurteilung, ob tatsächlich ein Strafverfahren eingeleitet wird, nimmt aber die Staatsanwaltschaft vor«, betont Polizeisprecher Michael Kötter.

 

Westfalen Blatt, 12.07.2016

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