(20.01.2015) 10.000 Menschen für ein buntes und weltoffenes Bielefeld.

10.000 Menschen für ein buntes und weltoffenes Bielefeld.

Bielefeld bleibt bunt und weltoffen!

Zehntausend Menschen sind gestern dem Aufruf von Bielefeld stellt sich quer – Bündnis gegen Rechtsgefolgt und versammelten sich auf dem Jahnplatz, um gegen rassistisches Gedankengut und Fremdenfeindlichkeit zu demonstrieren.
 

Es war eine Versammlung von Personen jeglichen Alters und Herkunft, welche den Jahnplatz komplett füllte. Mit dabei auch viele Gruppierungen von SDJ Die Falken, Jusos bis hin zu Parteianhängern von Bündnis ’90 Die Grünen oder Die Linke, welche man alle durch ihre Fahnen schön ausmachen konnte.
Von den vielen gruppierungslosen Demonstranten taten viele auf mitgebrachten Transparenten ihre Meinung über Themen, wie Asyl, Pegida und allgemeinen rechten Einstellungen kund. Einige brachten Lichter und Kerzen mit.

Untermalt von dem Glockengeläut der vier Kirchen der Innenstadt fand zuerst eine Schweigeminute statt. Bürgermeisterin Karin Schrader, in Vertretung für unseren Oberbürgermeister Pit Clausen, bedankte sich bei allen für ihr Erscheinen und dafür, dass sie in Bielefeld eine Stimme geben, gegen Hass und Feindlichkeit.

Cemil Sahinöz, Vorsitzender des Bündnis Islamischer Gemeinden Bielefeld, verteidigte in seiner Rede die Presse- und Meinungsfreiheit, auf welche „wir nicht verzichten können und wollen“.
Besonders wichtig ist auch sein Satz: „Es gibt keinen theologischen Unterbau für Terror im Islam“.

Der Chefredakteur der NW, Thomas Sein sagte sehr deutlich, dass man es nicht zulassen werde, dass Terroristen durch Androhungen und Taten von Gewalt und Mord Journalisten und auch Demonstranten in ihren Rechten einschränken.

Es war ein wirklich schöner Anblick und es erfüllte einen mit viel Hoffnung und auch Stolz auf unsere Stadt, dass so viele Menschen klar Stellung beziehen für ein herzliches Miteinander.

Die Demonstration war überaus friedlich.
Leider sorgten einige Autonome nach der Kundgebung auf ihrem unangemeldeten Marsch durch die Stadt für Unruhe. Dies hätte nach einer Versammlung für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben wirklich nicht sein müssen.

Text: Julian R.
Fotos: Julian H.

Kompott.org, 20.01.2015
http://www.kompott.org/news/NOpegida2

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Eingeordnet unter News, Berichte, Presse

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