(20.11.2014) Buchrezension: Gekaufte Journalisten

Titel: Gekaufte Journalisten

Autor: Udo Ulfkotte

Verlag: Kopp Verlag

 

„Journalisten erklären uns die Welt, beeinflussen unsere Meinung, machen Politik. Wer aber erklärt den Journalisten
die Welt, beeinflusst ihre Meinung und macht somit Politik?“ Diese wichtige Frage stellt Ulfkotte in seinem Buch auf Seite 153. Die Beantwortung dieser Frage ist auch der Kern des Buches. Ulfkotte zeigt mit Beispielen die Arbeitsweise von Medien wie Bild, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Zeit, ZDF und ARD. Dabei wird ersichtlich, welchen großen Einfluss Politik, Wirtschaft, Lobbyisten und vor allem Geheimdienste wie die CIA auf Journalisten und Medien haben. Laut Ulfkotte sei es üblich, dass viel Geld von diesen Akteuren an Journalisten fließt, damit sie genau das „richtige“ schreiben. Wenn das gleiche von mehreren großen Medien publiziert wird, erscheint am Ende dann beim Leser der Eindruck, als sei dies die Wirklichkeit. Gesteuert wird dies durch Vereinigungen wie die Atlantik-Brücke, wo sich die Schnittstelle der Akteure befindet. In Zeiten der Social Medias, wo sowieso ein Informationsüberfluss und Falschmeldungen gang und gäbe sind, sind diese Mechanismen weit verbreitet. Trotz dessen darf nicht vergessen werden, dass Ulfkotte selbst eine fragwürdige Person ist. Daher sollte man das Buch immer mit etwas vorsichtig betrachten.

 

Cemil Sahinöz

 

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