(13.12.2007) Buchrezension: AFN Tehran

„AFN Tehran“ in der Kritik

Nach dem packenden Roman „Nigeria Connection“ nimmt der Autor Peter M. Roese diesmal seine Leser/innen mit in den Iran. Genauer gesagt ist „AFN Tehran“ eine Fortsetzung von „Nigeria Connection“.

Nach dem packenden Roman „Nigeria Connection“ nimmt der Autor Peter M. Roese diesmal seine Leser/innen mit in den Iran. Genauer gesagt ist „AFN Tehran“ eine Fortsetzung von „Nigeria Connection“.

Die Hauptfigur des Romans Marcel wurde im ersten Teil in Nigeria vom Geheimdienst verfolgt. Im zweiten Teil kommt der Abenteuer- und Reiselustige Marcel nach Teheran und arbeitet zunächst auf der Internationalen Handelsmesse als Vertreter einer deutschen Firma. Zurück in Deutschland kommt er in Berührung mit dem Militärischen Abschirmdienst (MAD). Kurz danach reist er wieder nach Iran und wird von den Volksmojahedin angeschossen.

Geheimnis um Geheimnis

Er wird in Gefangenschaft genommen und gefoltert. Dank der Hilfe von Leila, kann Marcel fliehen. Doch Leila bezahlt mit ihrem Leben und wird getötet. Währenddessen hält der CIA immer noch Kontakt zu Marcel.

Dieser Kontakt wird aufrechterhalten durch den amerikanischen Ex-Oberst John, der ein guter Freund von Marcel ist. Hintergrund dieser Beziehung ist, dass die CIA immer noch glaubt, dass Marcel identisch mit seinem französischen „Zwillingsbruder“ ist, der im ersten Teil in Nigeria beim Versuch, Präsident Yakubu Gowon zu ermorden, ums Leben kam.

Um an wichtige Informationen zu gelangen, wird Marcel von der CIA zum Verhör bestellt und vom Agenten Kurt bedroht. Doch die Modjahedin und die CIA sind nicht die einzigen, die Interesse an Marcel haben. Auch der französische Geheimdienst SDECE will Informationen aus Marcel herauslocken.

Packender Roman für Fans

Dafür soll die hübsche blonde Agentin Madeleine Marcel ausspionieren. Doch CIA Agent John warnt Marcel vor Madeleine. Trotz dieser Warnung kann sich Marcel nicht schützen und wird während der Fahrt nach Alamut für kurze Zeit in Gefangenschaft vom französischen Geheimdienst genommen. Als auch noch der russische Geheimdienst KGB Marcel ein unglaubliches Angebot unterbreitet, erreicht der Roman seinen Höhepunkt.

Peter M. Roese gelang ein weiterer spannender und packender Roman. Die Leser/innen dieses Orient-Thrillers bekommen gleichzeitig einen Einblick in die faszinierende Welt des Iran, der vom Autor immer wieder mit Afrika verknüpft wird. Alles in einem, ein Muss für Roman-Fans und solche, die es werden wollen.

Cemil Sahinöz | KISMET

13.12.2007

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