(10.09.2004) Fragen eines Atheisten zur Schöpfung

Fragen zur Schöpfung

Die Fragen stellte ein Atheist

1.) Wieso zeigt sich Gott nicht uns allen, aber den anderen (Jesus, Muhammed usw.)?

Zunächst einmal müssen wir festhalten, dass Gott sich den „anderen“ auch nicht gezeigt hat. Es gibt nur bestimmte Fälle, wo ein Prophet Gott sehen durfte. Aber diese Fälle kann man an einer Hand abzählen.

Es ist nicht möglich, Gott auf dieser Welt zu sehen. Denn sonst wäre eine Prüfung des Menschen, hier auf Erden sinnlos. Überleg mal: Wenn Gott sich sehen lassen würde, und zu jedem sprechen würde, dann bräuchte man diese Erde nicht. Man bräuchte keine Prüfung. Wir könnten alle in den Himmel kommen.

2.) Die Forscher haben von unseren Vorfahren Knochen gefunden und das heißt, dass wir die gleichen Vorfahren wie die Affen haben.

Das ist nicht richtig. Die Evolutionstheorie ist nicht bewiesen und man hat keine eindeutigen Knochen gefunden. Das Wort „Evolution“ ist lateinisch und bedeutet „wenden“, „auf die Seite drehen“. Wenn man von der Evolutionstheorie spricht, meint man den „Prozess des Wandels von einem simpleren oder schlechteren Zustand hin zu einem höheren, komplexeren oder besseren“. Als Quelle der Evolutionstheorie gilt der Materialismus. Materialismus versucht alles durch materielle Faktoren zu erklären. Die Schöpfung wird dabei nicht akzeptiert. Die Lebewesen seien das Ergebnis von zufällig entstandenen Faktoren, die sich dann in eine Art Ordnung verwandelt haben. Die Evolutionstheorie, wie sie in der heutigen Zeit bekannt ist, stammt von dem Engländer Charles Robert Darwin. Die Theorie entwickelte sich weiter. Darwin behauptete nun, dass die Lebewesen, die sich am besten anpassten, ihre Charakteristika und Eigenschaften weiter vererbten und die, die sich nicht anpassten, waren vom Aussterben bedroht. Der Mensch wäre ein Tier, dass sich am besten angepasst hätte.

Auch Darwin selbst zweifelte an seiner eigenen Theorie. In seinem Werk „The Origin of Species“ schreibt er: „Warum ist dann nicht jede geologische Formation und jede Gesteinsschicht voll von solchen Verbindungsgliedern? Die Geologie enthüllt uns ganz gewiss keine derartig fein abgestuften organischen Ketten; und diese Tatsache ist vielleicht der eindeutigste und schwerste Vorwurf, den man gegen meine Theorie ins Feld führen kann. Eine Erklärung liegt, wie ich meine, in der extremen Unvollständigkeit unserer geologischen Aufzeichnungen.“ Darwin schrieb diese Zeilen 1859. Heute, nach ca.150 Jahren, wurde immer noch kein Beweis für das Vorhandensein der Verbindungsglieder gefunden. Laut Jepsen L. Glenn ist auch in weiter Zukunft keine Lösung zu finden: „..es ist nur zu wahrscheinlich, dass viele dieser Glieder auch in Zukunft nicht aufzufinden sein werden.“

1895 veröffentlichte Darwin ein Buch, „Der Ursprung der Spezien durch natürliche Auslese“, in dem er vorgab zu wissen, was der Ursprung der Spezies sei. In dem gleichen Buch gestand er, dass seine Theorie viele Probleme beinhaltete. Diese listete er im Kapitel „Probleme der Theorie“ auf. Er war sich sicher, dass diese Probleme im Laufe der Zeit von der Wissenschaft gelöst werden würden. So war es für ihn selbstverständlich seine Theorie weiterhin als Wirklichkeit zu verkaufen.

Der skandinavische Wissenschaftler Soren Lovtrup schreibt in seinem Buch „Darwinism: The Refutation of a Myth“: „Jeder Wissenschaftler sieht es als eine Katastrophe, wenn in der Wissenschaft eine falsche Theorie als Wirklichkeit Jahrelang untersucht wird! Aber genau dies geschieht in der Biologie: „Adaption“, „Selection“! Die Darwinismus Theorie……. Und dann versucht man alles hiermit zu erklären. Aber in Wirklichkeit hat diese Theorie die Wissenschaft keinen Schritt weitergebracht. Es brachte uns keine einzige richtige Erkenntnis….. Ich bin mir höchst sicher, dass der Darwinismus-Schwindel irgendwann von der Wissenschaft als größter Fehler aller Zeiten erkannt wird!

3.) Die Welt ist durch einen Urknall entstanden und die Erde lebt wegen der Sonne (Wärme)?

Entstand das Leben auf unserem Planeten wirklich plötzlich oder zufällig aus anorganischem Material? Ist der Mensch und die ganze Schöpfung durch Zufall entstanden? Sind diese Genauigkeiten, diese präzisen Berechnungen im Universum ein Produkt des Zufalles? Durch einen Urknall?

Hat sich das Leben durch Zufall entwickelt? „Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich das Leben bei einer von 10Exp46 Gelegenheiten per Zufall entwickelt hat, beträgt 10Exp-255. Das bedeutet, es ist so gut wie unmöglich, dass sich das Leben aus einer zufälligen Verbindung von Molekülen entwickelt hat. Die These, das Leben habe sich in einem einzigen Moment durch die zufällige Verbindungen von Molekülen entfaltet, muss zurückgewiesen werden.“

Die zufällige Entwicklung von Leben hätte unglaublich viel Zeit und unzählige Molekülkombinationen beansprucht. Es gibt kaum Wissenschaftler, die die Zufall-Theorie befürworten.

Dawkins kam zu dieser Schlussfolgerung: „Oberflächlich betrachtet ist die offensichtliche Alternative

zum Zufall ein intelligenter Schöpfer.“

Wenn man ein Haus bauen will, bereitet man einen Plan vor. Wenn die nötigen Materialien für das Haus auch schon bereit sind, kann man mit dem Bau anfangen. Denn wenn man den besten Plan vorbereitet hat, die wertvollsten Materialien besorgt hat und das ganze hundert Jahre auf einem Haufen lässt, wird es niemals zu einem Haus werden. Kein Erdbeben, kein Tornado könnte diesen Haufen in ein bewohnbares Haus verwandeln. Man muss selbst mit dem Bau anfangen. Der Bauleiter muss diesen Bau von Anfang bis Ende begutachten, damit es ein perfektes zu Hause wird.

Wenn es möglich wäre, Tinte auf leeres Papier zu schütteln, damit daraus ein Bestsellerroman per Zufall würde, dann hätte man keine Autoren mehr.

Die Geschöpfe sind wie Bücher. Sie sind aus der feinsten Feder eines Autors geschrieben worden, frei von Fehlern und Zufällen. Sie sind höchst wissenschaftlich und komplex, so das keine Ungereimtheiten zu erkennen sind. Da jemand diese Bücher geschrieben hat, muss es auch notwendigerweise einen Autor geben.

4.) Wieso gibt es so viele Glauben und alle denken ihre ist die richtige?

Gläubige Menschen glauben, dass Gott Propheten gesandt hat, um der Menschheit den rechten Weg zu weisen. Religionen sollen die Menschen dazu bewegen, „perfekt“ zu leben. Es soll Richtlinien für eine gerechte Gesellschaft und ein rechtes menschliches Verhalten zeigen. Dies geschieht nur durch die Hingabe in den Willen des einen Gottes, durch das Erkennen der Hilflosigkeit der Menschen. Die Hilflosigkeit, Brot, Milch oder Blut herzustellen.

Mit Religion kommt man seinem Schöpfer näher. Man lernt seinen Schöpfer besser kennen. Um die Religion zu verbreiten, wählte sich Gott aus den Menschen die „perfektesten“ heraus und machte sie zu Propheten. Und Er gab einigen seiner Propheten Bücher, damit sich die Menschen an etwas festhalten konnten. Die Propheten sind nur Vermittler. Sie empfangen die Botschaft und geben sie weiter. Sie dürfen keine andere Rolle spielen, weder die des Verfassers noch die des Kompilators. Sie sind nicht der Hüter der Menschen Gottes. Der Mensch hat selbst zu jeder Sache antwort zu tragen.

David, Moses, Jesus und Muhammed (Friede sei auf Ihnen allen) erhielten durch Offenbarungen heilige Bücher. Sie versuchten ihr Volk auf den Pfad Gottes zu bringen.

Weder Muhammed noch Jesus kamen, um die grundsätzliche Lehre vom Glauben an den einen Gott zu ändern, die von den früheren Propheten gebracht worden war, sondern sie bestätigten und erneuerten sie. Muslime glauben auch an Jesus und an die Bibel.

5.) Wieso kann Gott den Ungläubigen Menschen nicht den richtigen Glauben geben?

Wäre es gerecht, wenn ein Lehrer in der Mathearbeit jedem eine „eins“ gibt? Jeder Mensch hat einen freien Willen zu glauben. Jeder kann sich selber entscheiden, ob er glaubt oder nicht. Gott zwingt niemanden.

6.) Wieso steht in der Bibel nichts über Dinosaurier? (Weil als früher die „Bibel“ erfunden wurde, wussten die Menschen nicht, das es Dinosaurier gab!)

Gott ist der Programmierer dieses Universums und seine „Komplettlösung“ ist der Koran. Also müssten doch auch viele Geheimnisse im Koran stehen? So ist es auch. Der Koran ist voller Tatsachen, die erst im 20 Jhr. von den Menschen wissenschaftlich bewiesen wurden. Hier sind einige Beispiele dafür:

 

· Die Zukunft, ist das Zeitalter des Wissens und der Informationen und konsequenterweiseein Zeitalter des Gott Vertrauens und des Glaubens. (Beschrieben im Koran 41:53)

 

· Die Bildung und Entwicklung eines Kindes. Die Entwicklungsphasen eines Embryo im Uterus. (Beschrieben im Koran 22:5, 23:12-23:14, 39:6)

 

· Milch und der Prozess ihrer Produktion. (Beschrieben im Koran 16:66)

 

· In der Natur ist alles paarweise erschaffen worden. (Beschrieben im Koran 36:36)

 

· Die Erschaffung der Welt und die Lebensformen in ihr. (Beschrieben im Koran 21:30)

 

· Die wichtigsten Aspekte der Sonne. (Beschrieben im Koran 36:48)

 

· Die Ausdehnung oder Expansion des Universums im Raum. (Beschrieben im Koran 51:47)

 

· Sogar anziehende und abstoßende Kräfte, Rotationen und Revolutionen im Universum werden im Koran schon im 7 Jhr. beschrieben. Alleine durch dieses Wissen, sind viele Physiker zum Islam übergetreten. (Beschrieben im Koran 13:2, 22:65)

 

· Die Reise zum Mond. Viele verstanden diesen Teil Jahrhunderte lang nicht. Doch seit Neil Armstrong wissen wir alle, dass es geht. (Beschrieben im Koran 84:18-84:19)

 

· Das geographische Aussehen der Erde und der Wechsel über dieses Aussehen. (Beschrieben im Koran 21:44, 79:30-79:31)

 

· Das sich Salzwasser und Süßwasser nicht vermischen. (Beschrieben im Koran 55:18-55:25). Vor ca. 30 Jahren entdeckte dies der größte Meeresforscher aller Zeiten Jean Jacques Cousteau.

 

Cemil Sahinöz

Publiziert in: Ayasofya Nr.10, September 2004, S.14-16

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